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Herzliches Hallo aus Hamburg

Hier kannst du dich vorstellen ... denke jedoch auch hierbei an deinen Schutz und werfe wegen dem Datenschutz ruhig einen Blick auf die Leitlinien.

Herzliches Hallo aus Hamburg

Beitragvon DaoKid » Di 5. Dez 2017, 20:06

Guten Tag an alle. (bow)


Ich werde Max genannt und bin derzeit 22 Jahre alt.
Obwohl Ich auf das Geschlecht eines Menschen keinen Wert lege,
vervollständige ich dies. Ich bin männlich.

Wie bin ich eigentlich hierher gelangt?

Nach der Schule verbrachte ich 8 Monate in Neuseeland.
Work and Travel in einem anderen Land ist wirklich schön,
dort ereignete sich jedoch nichts wirklich Spektakuläres.
Am Tag meiner Abreise jedoch begegnete ich einem Mönch,
welcher mir ein Buch verkaufen wollte.
->Klar, ich dachte zunächst darüber nach, warum ein Mönch Bücher auf der Straße verkauft.

Er wollte nur 5 Dollar für das Buch '(Un-)natural happiness' haben.
Ich entschied mich für den Kauf des Buches, da ich ihn unterstützen wollte und
offen für neues Wissen bin.
Ich hatte mir zuvor nie wirklich mich solchen Themen auseinander gesetzt.
Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr materiell gepolt, komplett in der des Menschen konstruierten Matrix verflochten.

Seit diesem Buch kam es zu Verkettungen von Ereignissen, durch welche ich mich immer tiefer in den Kaninchenbau führte.
Später kam ich dazu die Dokumentation "Thrivemovement" zu sehen und habe mich sehr stark mit den derzeitigen Verschwörungspraxen auseinandergesetzt, indem ich mir die Machtstrukturen hinter der Fassade anschaute.

Der Gegenpol dazu war der Daoismus, durch welchen ich anfing das Leben auf eine andere Weise wahrzunehmen.
Seither arbeite ich an meiner Wahrnehmung und meinem Verständnis.
Durch das Auseinandersetzen mit dem Daoismus, der Energielehre oder dem Kultivieren von Chi bin ich auf die
traditionelle chinesische Medizin gestoßen und stellte recht schnell fest, dass ich erstmal an mir selbst arbeiten muss, bevor ich eine Veränderung im 'Außen' anstreben könne.

So begann ich mit regelmäßigem Meditieren und machte auch einige spirituelle Erfahrungen mit und in meinem Körper.
Zazen, oder auch Stillemeditation im Sitzen half mir ungemein meinen Geist zu schulen. Stille in fast jedem Moment zu erzeugen stellt kein Problem mehr dar. Nur die Separation meines Ichs von meinen Gedanken gelingt mir sehr selten, woran ich gerade am meisten arbeite.
Ich nahm wahr, dass das Wahrnehmen des Momentes und der Versuch diese Momente immer feiner werden zu lassen, das eigentlich beste Training ist, um sich selbst zu schulen, in allen Aspekten. Sich jeden Prozesses bewusst machend, jede Handlung runter brechend, jeden Gedankens bewusst werdend sind nur ein paar dieser Aspekte.
Dennoch stellte es als schwierig heraus. Aber ich tat es.
Ich fing an überall zu meditieren (rofl), was sich am Anfang als sehr schwierig herausstellte.
In der Bahn sitzend, die Augen verschlossen, die Hände auf dem Schoß vor dem Dantien zusammengefaltet, verspürt man das Gefühl beobachtet zu werden, selbst wenn dies nicht immer der Fall ist.
Die Zeitspannen der meditativen Zustände unter diesen doch recht hohen Ansprüchen wurden mit der Zeit immer länger.
Meist kultivierte ich dort meine Energien, d.h., dass ich trainierte diese wahrzunehmen, zu bewegen, mein Bewusstsein nicht mehr mit meinem Gehirn zu identifizieren. Oft trainierte ich auch meine Sinne nichtmehr mit den dafür zuständigen Organen zu identifizieren, sondern die Sinnesorgane nur noch als Werkzeuge zur Aufnahme und Umwandlung des Reizes von einem Zustand in einen anderen, welcher dann von meinem Ich wahrgenommen werden kann.
->Später sollte ich noch tiefgründigeres Wissen über diese Prozesse erfahren. (tmi)

Ich begann die Themenbereiche dessen, was ich laß, auszuweiten, ich konnte nichtmehr genug bekommen.
Ich laß von Monroe, Eckardt Tolle, Joe Dispens und Sachguru, um die Prägendsten zu erwähnen.
Ich nahm wahr, wie ich Wissen anhäufte, jedoch auch, dass ich es noch immer wie Besitz behandelte.
Also begann ich "Kontakt" zu dem Wissen aufzubauen. Jedes Wort ist vom Wesen des Autors mit bedacht gewählt.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass sich die Intention des Autors mit den Formulierung verbindet.
Also Stelle ich mir seither beim Lesen vor, dass Ich mich in einem Austausch mit dem Autor befinde. So stelle ich mir zum Beispiel vor ihm Fragen zu stellen und auch die Beantwortung dieser. Ich versuche die Worte auseinander zu nehmen.
->Kraft, was ist Kraft, welche Facetten hat 'Kraft"? In welchem Kontext steht es? Welche Facetten könntest du meinen? Wie fühlt sich die von dir gemeinte Kraft an?

Anmerkung: Es ist jedoch deutlich schwieriger mit solch einer Bewusstheit Texte zu verfassen als sie zu lesen (rofl)

So ging ich vor, bis ich "The Initiation into Hermetics" von Franz Bardon anfingt zu lesen.
Der Schritt in die Hermetische Lehre und den "Okkultismus" hatte ich mich nie getraut.
Wieso eigentlich nicht?

Doch es stellte sich heraus, dass Bardons Werk ein bedeutender Bestandteil meiner Selbst werden sollte.

Das von Bardon veröffentlichte Wissen wirkte für mich gleichzeitig wie ein Schlüssel und ein Schloss., sowie wie ein Bindeglied, welches viele Lücken füllte.
Ein Schlüssel, welcher einige Türen öffnete, welche mir bisher verschlossen blieben und ein Schloss, welches ich mit bestehendem Wissen öffnen konnte.

Nun fange ich gerade mit Bardons System, welches ich natürlich meiner Constitution anpasse, an.

Ich merke, dass ich in einigen Bereichen deutlich weiter bin als in anderen, was wohl an mangelnder Kenntnis und/oder Struktur meines bisherigen Trainings lag.

Soweit zu Meiner Vorstellung Part 1.

Ich habe mir ein paar Vorstellungen angeschaut und fand diese sehr naja, Nutzenorientiert.
Ich finde, dass ich eine kleine Übersicht sowohl über mich, als auch über meinen derzeitigen Stand gegeben habe.

Als zweiten Part hatte ich mir eine kleine Diskussion vorgestellt, da man darin eine deutlich tiefere Vorstellung seines Gegenübers gewinnt.

Mich interessiert die Interpretation der daoistischen Energielehre aus der Sicht der westlichen Magie.

In der daoistischen Energielehre, stark vereinfacht, geht es darum, Yang-Chi in seinem Dantien(See der Energie, 3 Finger breit unter dem Bauchnabel in der Mitte des Körpers) anzusammeln, durch verschiedene Atemtechniken zu verfeinern, um einen energetischen Fötus zu kreieren.(Wie auch im Buddhismus Buddha es schon tat und etliche vor diesen)
So gibt es Jing-Chi(Vorgeburtliches Chi,von Mutter und Vater),Qi,Shen-Chi und Wuji-Chi(Akasha).

Im Mopai-NeiGong hingegen sammelt man nur Yang Chi im Dantien, bis sich dieser Grobstofflich als Ball im Bauch zeigt.
Dafür ist auch das Komprimieren der Yang Energie von Nöten.(Energieanstauung nach Bardon?)

Diese Energieanstauung sitzt in der Mitte des Dantiens und wird durch "Schnüre im Zentrum des Dantiens gehalten.
Diese gilt es zu zertrennen damit die gebündelte Yang-Energie zum perineum geführt werden kann. Durch kommt es zu einem schnellen Ansammeln von Yin-Chi, woraufhin beide Energien um den Körper rotierend aufsteigen sollen.
Daraufhin müssen diese dann zum Dantien bewegt werden, wo sie wie ein Taijisymbol in ständiger Bewegung ruhen(sie bewegen sich dort jedoch noch).
Durch Stillemeditation, kann man diese Energien im Dantien rotieren lassen, je Stiller, desto schneller. Ab einem bestimmten Punkt beginnen Yang und Yang Chi zu Fusionieren, woraufhin eine andere Energie(elektrisches Fluid?(Nach meiner Interpretation) entsteht. Es soll sich dickflüssig, stark elektrisch anfühlen, von der Intensität wie ein Blitzschlag.
Gelingt einem dieser Schritt, soll geistige Unsterblichkeit erreicht worden sein. Bedeutet, dass so viel Yang Chi angesammelt wurde und mit dem Yin Chi fusioniert wurde, dass das vollständige Bewusstsein nach dem Tod mit in die (Astralwelt?) genommen wird.

Es ist sehr komplex diese Cultivierungsmethoden mit der Bardons zu kombinieren.

Wenn Yang-Chi und Jin-Chi fusioniert elektrisches Fluid sind, dann müsste Yang Chi doch der positive Aspekt vom elektrischen Fluid sein und Yin Chi der negative. Vorher dachte ich jedoch, dass das Yang Chi das elektrische Fluid ist und Yin Chi entsprechend das magnetische Fluid sei.
Das ginge jedoch auch nicht, da Yin Chi dem Yang Chi folgt, jedoch nicht bewusst von uns gesteuert werden kann(laut der Lehre).

Woraus setzt sich dann das magnetische Fluid zusammen?

Fällt euch spontan etwas ein, was mir beim Verständnis dieser Energien helfen könnte?

Des Weiteren soll es Meister geben, welche durch Wände gehen können etc, dies alles, nicht durch Anstrengung, jedoch durch Verständnis. Nicht durch Energiearbeit, sonder durch Einheit mit der Wand. Desidentifikation quasi.
Das wäre nach meinem neusten Verständnis Magie der leeren Hand? Liege ich da korrekt?
Demnach führen diese Kultivierungssysteme zu ähnlichen Ergebnissen.

Findet ihr das nicht genauso Spannend wie ich? Hat sich sonst noch wer mit den östlichen Systemen befasst?
Ich würde mich freuen mit euch in Kommunikation treten zu können.

Ich hoffe wir können einiges von einander lernen.

Herzliche Grüße

Max (dance)
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Re: Herzliches Hallo aus Hamburg

Beitragvon MASRUR » Mi 6. Dez 2017, 06:08

Dann mal um diese Zeit ein kurzes Moin moin DaoKid,

herzlich willkommen bei uns im Acrimonia, schau dich in aller Ruhe um und fühle dich wohl bei uns.

sagt MASRUR (KT)
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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Re: Herzliches Hallo aus Hamburg

Beitragvon Lytical » Di 12. Dez 2017, 03:25

Herzlich Willkomen!

DaoKid hat geschrieben:
Guten Tag an alle. (bow)


Es ist sehr komplex diese Cultivierungsmethoden mit der Bardons zu kombinieren.

Wenn Yang-Chi und Jin-Chi fusioniert elektrisches Fluid sind, dann müsste Yang Chi doch der positive Aspekt vom elektrischen Fluid sein und Yin Chi der negative. Vorher dachte ich jedoch, dass das Yang Chi das elektrische Fluid ist und Yin Chi entsprechend das magnetische Fluid sei.
Das ginge jedoch auch nicht, da Yin Chi dem Yang Chi folgt, jedoch nicht bewusst von uns gesteuert werden kann(laut der Lehre).

Woraus setzt sich dann das magnetische Fluid zusammen?

Fällt euch spontan etwas ein, was mir beim Verständnis dieser Energien helfen könnte?



Ich denk schon, dass man Yin-Chi mit dem magnetischen Fluid und Yang-Chi mit dem elektrischen Fluid gleichsetzen kann.

Bei Bardon wird auch der Begriff 'Od' verwendet, welcher meiner Meinung nach auch mit Chi gleichzusetzen ist.

Die bestmöglich nachvollziehbare Auffassung Energie in seine Bestandteile aufzudröseln ist einfach Dual - Yin/Yang - elektrisch/magnetisch .

...jedesmal wenn man Yin und Yang getrennt handhabt und diese dann aufeinander treffen lässt (fusioniert), entsteht ein [göttlicher}'Funke' oder 'Gewitter' von relativen Ausmaß. Sowohl im Makrokosmos als auch im Mikrokosmos.

Bild

Ok, weiter kann ich grad nicht denken(Taoismus als Wissenschaft oder Philospohie?)..zumal hartes denken irgendwie auch garnich mal so ganz im Sinne des Daoismus is.
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Re: Herzliches Hallo aus Hamburg

Beitragvon MASRUR » Di 12. Dez 2017, 08:26

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