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'Positive' und 'Negative' Energie


'Positive' und 'Negative' Energie

Beitragvon Herne der Jäger » Mi 27. Mär 2013, 17:38

Es ist immer wieder die Rede von positiven Energien und deren Gegensätzen,
Ich frage mich wie man diese genau definieren kann und was sie in ihrem Kern ausmacht.
Ein wissenschaftlicher Ansatz wäre für dieses Thema nicht wirklich angebracht, deshalb stelle ich meine Frage hier und hoffe, dass sie auf fruchtbaren Boden fällt.
Außerdem interessiert mich inwieweit die Begriffe der positiven/negativen Energie mit denen von Gut und Böse oder Licht und Dunkel in Verbindung gebracht werden können.
Bisher würde ich persönlich sagen, dass man Energie nicht mit derMoral ihrer Nutzung in Verbindung bringen kann oder sollte.
Warum sollte negativ-agehauchte Energie nicht auch heilen können, oder positive Energie schaden?
Dabei denke ich, dass die Dosis auch hierbei entscheidend ist.
Doch was ändert Energie?
SInd es die Emotionen ihres Mediums oder gar ein astrologischer Einfluss, welcher durch die Zeit ihrer Entstehung gewirkt haben könnten.
Wie gesagt bin ich hier für jede Information offen.

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Re: 'Positive' und 'Negative' Energie

Beitragvon Rainbow Dash » Do 28. Mär 2013, 10:17

Hier kommt es auch wieder eher darauf an woran du glaubst.

Hast du eine Energie, dann hat sie keine Farbe. Magie, Hexentum, Psionik, Voodoo und alles andere sind "grau". Dort kommt es wirklich auf die Absicht des Ausführenden und die Moralvorstellung des Betrachters an.

Wenn du Energie weiter teilst kommst du zur Dualität und der Polarität.
Yin und Yang als ruhende oder bewegte Energie die aber ihren Höhepunkt als Wechsel zum anderen vollführen. (Aus dem Höhepunkt der Ruhe wird Bewegung, aus dem Höhepunkt der Bewegung wird Ruhe) Das geht in Richtung der Polarität und des Zykluses. Beide sind nötig füreinander, denn ohne das eine kann das andere nicht existieren.

Für die Dualität braucht man mehr Auswahl zum Beispiel die Sache mit den 4 (5) Elementen:

Dort hast du Feuer Luft Wasser Erde und dort löschen sich Feuer und Wasser sowie Luft und Erde aus. Und aus jeder Auslöschung wird im Grunde wieder die Urform, das Akasha als 5tes Element.
Genauso ist es -nach der Phsyik- beim Treffen von Mr. Materie und Mrs. Antimaterie, am Ende kommt ein großer Teil Energie raus.

Was ich jetzt mit dem kleinen Text darüber sagen will..weiß ich grad nichtmehr so ganz, aber ich versuch es mal zu Ordnen:

Wir haben eine Energie, wenn wir (Die Betrachter) die Energie unterteilen oder irgendetwas aus ihr herausziehen erschaffen wir damit das Gegenteil. Sagst du, dass etwas schön ist musst(!) du damit irgendetwas anderes haben, das für dich hässlich ist. Sagst du etwas ist gut musst du gleichzeitig "das Böse" erschafft haben. Es kommt also ganz auf deine Moral und deine Erfarung sowie Einstellung an, was sich für dich wie darstellt.

Wenn man nun die Energie weiter teilt und aus der Polarität (z.B. Gut ------------(hypothetisches) Mittelding---------------Schlecht (Polarität= Die Gegensätze sind miteinander noch verbudnen und ergänzen sich)) die Mitte entfernt und dazu das Gegenstück woanders herzieht hat man die Dualität. 2 "eigenständige" Dinge, die sich nichtmehr ergänzen können, sondern sich gegenseitig neutralisieren, oder auslöschen. Das ist zum Beispiel bei vielen Menschen mit gut und schlecht, positiv und negativ passiert. Viele können nichtmehr das annehmen was passiert ist, sondern müssen es sofort zuordnen und daraus die Konsequenz ziehen...sie sehen eben nurnoch schwarz weiß, welche man nichtmehr verbinden kann, dabei kann man auch manchmal die Meinung eines anderen nicht akzeptieren. [War zwar jetzt ein schlechtes Beispiel, aber ich hoffe du verstehst auf was ich hinaus will]

Jetzt die Fragen durch, wenn auch nur kurz .)

Warum sollte negativ-agehauchte Energie nicht auch heilen können, oder positive Energie schaden?


Das ist ganz gut für die Polarität. Oder das Yin Yang Prinzip. Kennst du das Bild oder die Veranschaulichung davon? Schwarz und Weiß ergeben zusammen ein vollwertiges Ganzes, sind aber getrennt. Dabei haben sie immernoch einen Anteil der anderen Farbe in sich. Also ja klar, dass hypothetische schlecht kann genauso nett sein, wie das hypothetische nett schlecht sein kann.

Dabei denke ich, dass die Dosis auch hierbei entscheidend ist.


Dosis ist immer das Wort. Du kannst dich nur gesund ernähren, du kannst immer Energiegeladen herumlaufen und du kannst jemanden lieben. Aber du kannst deswegen trotzdem krank werden, weil es zu viel war (gibt kein Lebensmittel, dass nich schaden zufügt), du kannst durch die ganze Energie einmal ausbrennen, wie eine durchgebrennte Sicherung und du kannst jemanden "mit der Liebe erdrücken" (sagt man doch so, oder?).

Doch was ändert Energie?


Die Wahrnehmung einerseits die Bedeutung, die wir etwas geben, andererseits der Wunsch danach einer bestimmten Sache mehr Bedeutungen geben zu können.
Du kannst alles bewerten, aber um erstmal anfangen können etwas zu bewerten musst du Kontraste schaffen, sonst ist alles nur diese eine Einheit.

SInd es die Emotionen ihres Mediums oder gar ein astrologischer Einfluss, welcher durch die Zeit ihrer Entstehung gewirkt haben könnten.


Astrologischer Einfluss -Vielleicht. Einflüsse jeglicher Art? -Sicherlich
Du hast die Emotionen eines Menschen, die verzerren erstmal deine Moralvorstellung. Wenn du sauer bist würdest du Dinge machen, die du sonst niemals gemacht hättest. Was für dich normalerweise als böse zählen würde, wäre in diesem Augenblick das einzig Richtige.
Genauso hast du den Einfluss deiner Mitmenschen und sozialen Umgebung, deines Landes und deiner Glaubensangehörigkeit.
Und es gibt sicher viele unbewusste Faktoren, die man nciht Messen kann, die aber da sind...im Grunde beeinflusst dich ja jeder und alles was um dich herum und in dir drinnen ist.

Ich hoffe einfach mal, dass sich die Verwirrung, die der Beitrag vielleicht aufgeworfen hat in Grenzen hält und dass du bissl verstehst was ich denn meine... man hätte das auch nur in einem Satz zusammenfassen können, wie mir gerade auffällt. ^^'


Gruß,
Rainbow
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Re: 'Positive' und 'Negative' Energie

Beitragvon Herne der Jäger » Do 28. Mär 2013, 13:16

Danke für die schnelle und aufschlussreiche Antwort.
Und ja es lässt sich wunderbar verstehen und deutet daraufhin, dass Energie von ihrer Art her ursprünglich gleich ist, aber eine Eigenschaft durchd ie umliegenden Einflüssse quasi 'angedichtet' bekommt.
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Re: 'Positive' und 'Negative' Energie

Beitragvon MASRUR » Di 2. Apr 2013, 00:53

'Positive' und 'Negative' Energie ? - :?
Herne der Jäger » Mi 27. Mär 2013, 18:38

Es ist immer wieder die Rede von positiven Energien und deren Gegensätzen. Ich frage mich wie man diese genau definieren kann und was sie in ihrem Kern ausmacht.
Ein wissenschaftlicher Ansatz wäre für dieses Thema nicht wirklich angebracht, deshalb stelle ich meine Frage hier und hoffe, dass sie auf fruchtbaren Boden fällt.
Außerdem interessiert mich inwieweit die Begriffe der positiven/negativen Energie mit denen von Gut und Böse oder Licht und Dunkel in Verbindung gebracht werden können.
Bisher würde ich persönlich sagen, dass man Energie nicht mit derMoral ihrer Nutzung in Verbindung bringen kann oder sollte.

Prinzipiell ist einmal mehr festzustellen, dass es keine "positive" oder "negative" Energie gibt.
Die (hier: feinstoffliche) Energie in ihrer Ursprungsform ist grundsätzlich absolut neutral: sie ist weder "gut" noch "böse", weder "positiv" noch "negativ, weder "konstruktiv" noch "destruktiv", sie ist, was sie ist - pure neutrale, zeitlose Energie, die darauf wartet, in Anspruch genommen zu werden.

Wohl wahr: "Ein wissenschaftlicher Ansatz wäre für dieses Thema nicht wirklich angebracht...", denn diese Fragen lassen sich aus wissenschaftlichen Ansätzen heraus nicht annähernd ansatzweise be- oder aufarbeiten. Dies muss einmal mehr gelten, solange sich "Wissenschaft" nicht dazu entschliessen kann, paranormale, esotherische und damit im Zusammenhang stehende Sachverhalte als überhaupt erst einmal existent zu sein, anzuerkennen.
SPOILER:
Definition "Wissenschaft":
"Der Inbegriff des durch Forschung, Lehre und überlieferter Literatur gebildeten, geordneten und begründeten, für gesichert erachteten Wissens einer Zeit; auch die für seinen Erwerb typische methodisch-systematische Forschungs- und Erkenntnisarbeit sowie ihr organisatorisch-institutioneller Rahmen. -> Quelle


Absolut zutreffend ist deine persönliche Ansicht: "dass man Energie nicht mit der Moral ihrer Nutzung in Verbindung bringen kann oder sollte."
(Na ja, können kann man schon, aber sollen sollte man nicht :-))

Zugleich definierst du aber damit auch in gewisser Hinsicht schon, was "Energie" vom Charakter her ist und was eher nicht.

Die Werturteile bzw. ein Werturteil überhaupt, ergeben/ergibt sich schliesslich erst dann, wenn man eine Motivation hinzufügt. Aber selbst in einem solchen Falle unterteilt sich die letztliche Definition von "gut" oder "böse" darin, welcher (subjektiven) Ansicht der jenige, der eine Motivtion heranzieht, schliesslich ist.

Das, was von dem einen "gut" empfunden wird, wird ggf. von dem Gegenüber als definitiv "böse" angesehen.
In aller Regel stuft der, der einer angewendeten Energie eine (persönliche) Motivation hinzufügt, sein Handeln bzw. das damit beabsichtigte Ergebnis als (für ihn selbst) "gut" ein. "Gut" deshalb, weil er insoweit einen seinem Wollen entsprechenden Vorteil erhält.
Ganz anders könnte der jenige es sehen, dem durch des Anderen Wollen und dessen damit erzielten Vorteil ein Nachteil entstanden ist.
Der, der den Vorteil hat, stuft sein Handlung wohl stets als "gut"/"positiv" ein, der, der keinen Vorteil oder gar einen Nachteil daraus hat, ist offensichtlich, aber auch verständlicher Weise, der (ebenfalls subjektiven) Ansicht, es sei "Böse/negativ", was da an Handlung (im Ergebnis) stattgefunden hat.

Versuchen wir doch einmal, dieses (unterschiedlichen subjektiven Wertungen) an einem eher profanen Beispiel zu verdeutlichen:
Um gleich von Anfang an jede Diskriminierung zu vermeiden, nennen wir die Beteiligten einfach: "A" und "B"

"A", im mittleren Alter, lungert wie üblich in der Stadt herum. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit Gelegenheitsjobs und Eigentumsdelikten (Klauen, Abzocken etc.).
"B", im Frührentenalter und auf eine Gehhilfe angewiesen, ist auf dem Weg zur Bank um die Rente in Bar abzuholen, wie jeden Monat.
Ca. 2 Std. später ergibt es sich, dass sich die Wege von "A" und "B", die sich bis dahin gar nicht kennen, kreuzen.
"A" steht zufällig vor der Filiale einer kleinen Bank und sieht durch das Schaufenster, wie der Bankangestellte gerade eine Summe im grössere Geldscheinen an "B" aushändigt.
"A" entschliesst sich spontan, "B" zu folgen und ihm das Geld abzunehmen, als dieser aus der Bank kommt.
In einer unbelebten Seitenstrasse greift "A" "B" an und fordert das Geld, welches dieser soeben abgehoben hatte.
Weil "B" sich weigert, wendet "A" Gewalt an, um an das Geld zu kommen, was ihm auch gelingt.
Noch ehe "A" sich mit der Beute aus dem Staube machen kann, rappelt sich "B" auf und schlägt "A" mit aller Kraft mit dem Griff seiner Gehhilfe auf den Kopf.
"A" stürzt zu Boden und verstirbt schliesslich an den Verletzungen.

Frage: Wer von den beiden, "A" oder "B ", haben nun "gut" oder "böse" gehandelt?

Aus der Sicht von "A" hat dieser "gut" gehandelt, denn sein Handeln hat ihm eine grössere Summe Bargeld eingebracht, es hat sich also für ihn ein Gewinn, ein Vorteil ergeben. Dieses kann schliesslich - aus seiner Sicht - nur "gut", "positiv" sein.
"B" hingegen hat sich ihm, "A" gegenüber ja wohl eindeutig "böse" verhalten, denn erst weigerte "B" sich, das Geld herzugeben und dann erschlägt er "A" auch noch mit seiner Gehhilfe und nimmt ihm das erbeutete Geld wieder ab - was sich als doppelter Nachteil für "A", demach also als "böse" darstellt.

Wenn wir nun aber "B" nach seiner Meinung fragen, der sieht das genau umgekehrt.
"A" hat absolut "böse" gehandelt, als er ihm das Rentengeld mit Gewalt weggenommen hat.
"B" selbst jedoch hat aus seiner Sicht absolut "positiv", also "gut" gehandelt, als er "A" mit dem Griff seiner Gehhilfe so heftig auf den Kopf geschlagen hat und ihn so daran hinderte, mit seiner Beute davonzukommen, auch wenn dieser guterletzt durch diesen Schlag zu Tode kam.
Ausserdem konnte "B" ihm das erbeutete Geld wieder abnehmen, welche Tatsache "B" einmal mehr als "gut" ansah.

Daraus wird deutlich erkennbar, warum der selbe Sacherhalt einmal für die eine Person als "gut" gehandelt und für die andere Person als "böse" gehandelt erkannt, angesehen wird.

Der jenige, der den Nachteil hat, für den ist diese benachteiligende Handlung grundsätzlich neagtiv ("böse").
Für den jenigen, der den Vorteil hat, ist die bevorteiligende Handlung grundsätzlich einmal positiv ("gut").

Wie kann es denn aber sein, dass eine und die selbe Handlung einmal "gut" und einmal zugleich "böse" sein kann?

Richtig!, es kommt auf den jeweiligen Betrachtungswinkel an - auf nichts anderes.

Und nicht anders ist es auch mit der Energie! Es kommt auf die Motivation an, aus der heraus man die Energie für den einen oder anderen Zweck zu verwenden gedenkt (motiviert ist).
Die Energie selbst ist absolut neutral und unterscheidet nicht nach den jeweiligen, tatsächlichen Motiven.
Klassifizieren, Bewerten tut ausschliesslich der jenige, der den Verwendungszweck der Energie, die er einzusetzten beabsichtigt, schlussendlich bestimmt und die - grundsätzlich neutrale - Energie danach anwendet.

Nicht die Energie, sondern ausschliesslich der Verwender/Anwender bestimmt die Wertung.

Zusätzlich noch: wenn man jetzt auch noch das Kriterium der "Moral", der "moralischen Rechtfertigung" unseren bisherigen Bewertungskriterien hinzufügen würde, wäre die Konfusion fast perfekt.
Und weil die verschiedendsten Lebewesen ( hier: der Mensch) sehr unterschiedliche und oftmals zudem sehr eigenartige Moralvorstellungen haben, wird auch die Beantwortung der "Moral" solchen Handelns wiederum sehr vielseitig und ggf. auch unterschiedlich sein.
Also lassen wir den Aspekt der Moral bzw. Amoral im Moment einfach mal aussen vor.

Damit kommen wir abschliessend abermals zu der Frage zurück: Wer hat denn nun "'Positive' und[oder] 'Negative' Energie" auf-/angewendet? "A" oder doch "B" oder beide, oder vielleicht doch keiner von beiden?
Diese Frage kann nur jeder für sich individuell (und nur ganz subjektiv) beantworten; eine "allgemeingültige" Antwort, geschweige denn eine solche Bewertung, gibt es nicht.
Warum sollte negativ-agehauchte Energie nicht auch heilen können, oder positive Energie schaden?
Dabei denke ich, dass die Dosis auch hierbei entscheidend ist.
Doch was ändert Energie?

Diese Frage ist sowohl berechtigt, als auch genau so leicht beantwortet.
Wie gesagt, "negative/böse" oder "positive/gute" Energie gibt es nicht.
Diese Bestimmung in "so oder so" nimmt ausschliesslich der vor, der die Energie anwendet.
Aus diesem Grunde hat die allgemein verbreitete Ansicht, es gäbe "schwarzmagische" und/oder "weissmagische" Energie absolut keinerlei Berechtigung. Nur ein Ignorant, ein absolut Unwissender kann eine solche Behauptung erheben.
Richtig ist allerdings sehr wohl, dass man die Energie sowohl für "schwarze" als auch "weisse" Aktivitäten anwenden kann, deshalb bleibt es aber doch immer ein und die selbe Energie, neutral und wertfrei!

Und die Frage: "Doch was ändert Energie?" ist aus allen den bereits genannten Grüden falsch gestellt.
So wie sie gestellt ist kann die Antwort nur eine sein: "Nichts ändert die Energie!", denn die Energie an und für sich ist unveränderlich.
Sie ist zwar wandelbar, bleibt deshalb aber dennoch immer noch im Grundsatz "Die Energie". Das Einzige was sich ändert - in Bezug auf "Die Energie" - ist die Form (Wärme, Kälte, Flüssigkeit, Feuer, Leben, Tod usw.) und schliesslich das Ergebnis aus deren Anwendung (so kann das Feuer dich wärmen, wenn du frierst, es kann deine Mahlzeiten genissbar machen, aber auch dein Hab und Gut in Flammen aufgehen lassen und Menschenleben vernichte) - je nach der Motivation dessen, der die Energie praktisch anwendet.

Zitat von Herne der Jäger » Mi 27. Mär 2013, 18:38: Bisher würde ich persönlich sagen, dass man Energie nicht mit der Moral ihrer Nutzung in Verbindung bringen kann oder sollte.

Und genau dieser Ausspruch definiert die Energie!

Die Energie ist also unabdingbar sowohl absolut neutral, als auch in gleicher Weise wertneutral,

sagt MASRUR (KT)
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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Re: 'Positive' und 'Negative' Energie

Beitragvon Tonic » Fr 12. Jul 2013, 23:00

What's up (RT)

Berichte von meinen Erfahrungen/Ansichtspunkten. Stimme Masrur zu, möchte jedoch etwas erweiterndes erklären.

Wie er bereits sagte, Energie ist nicht änderbar, dafür wandelbar. Das Blatt Papier ist immer noch ein Blatt Papier wenn du es beschreibst, es wird nicht zu einem Stein. Dieses "Beschreiben" ist das, was meiner Ansicht nach den Charakter der Energie ausmacht.

Vollkommen ohne Wertung werfe ich in den Raum, dass ich positiv (+) als "konstruktiv" und negativ (-) als "destruktiv" definiere, sobald ich es auf Energie beziehe. Denn diese zwei Grundcharaktäre sind diejenigen, von denen aus alle anderen ausgehen. Deswegen lässt sich "positive" und "negative" Energie auch mit Moralansichten verbinden, mit Gut und Böse, denn die Moral unserer Gesellschaft sagt: Erschaffen (konstruktiv) = Gut, Zerstören (destruktiv) = Böse. Bei all dem, was ich hier sagen werde, wende ich diese Definition an.

Weiterhin muss ich erklären, dass es unter dieser Definition keine 100% negative Existenz gibt (denn da sie existiert wurde sie auch konstruiert, alleine die Existenz an sich bedeutet konstruktive Energie), auch keine 100% positive (da jede mir bekannte Existenz etwas endliches in sich trägt, somit zerfällt, somit destruktive Energie von vornherein verankert ist). Das ist dieses ominöse Ying-Yang Zeug, Schwarz trägt Weiß in sich, Weiß trägt Schwarz in sich, blabla kennen wir alles.

Herne der Jäger hat geschrieben:Warum sollte negativ-agehauchte Energie nicht auch heilen können, oder positive Energie schaden?
Dabei denke ich, dass die Dosis auch hierbei entscheidend ist.


Die Frage ist, was du als Heilung siehst. Positiv ist etwas hinzufügen/erschaffen (sagen wir mal eine Wunde heilen lassen), negativ ist etwas wegnehmen/zerstören (beispielsweise nen Tumor killen). Ich sage: Ein effektiver Heiler braucht beide Formen von Energie, alleine der Flexibilität wegen.
Und so kann positive Energie auch schaden, denn sobald man etwas schädliches kreiert, benutzt man positive Energie (blabla konstruieren, erschaffen, könnt ihr euch alles denken).

Herne der Jäger hat geschrieben:Doch was ändert Energie?

Die Umgebung, der Wille, das Einwirken auf diese. Jede Erfahrung welche etwas existierendes macht, ändert die Energiestruktur dieser, weiterhin ist die Energie auf einem Berg anders als die Energie im Inneren einer Birne. Das ist einfach nur Beobachtung, das kann jeder Energiekünstler bestätigen, die Energiekunst würde nicht funktionieren wäre es nicht so. Doch positiv und negativ ist nur der Impuls, der Wille, der Ausschlag für die Verwendung der Energie. Weitere Eigenschaften sind weder positiv noch negativ, sondern konkrete Codes, die sich bewusst oder unbewusst in diese mischen.

Energie ist wie ein Schwamm. Sie saugt sich mit dem voll, was ihr geboten wird.

So würde ich es beschreiben.
Tonic.

EDIT: Nachtrag zur Heilung
Energie wird beeinflusst, doch Energie beeinflusst auch. Deshalb empfehle ich jedem Heiler der negative Energie zum zielgerichteten Weghauen von Schädlichem benutzt, diese deutlich mit positiver Hülle zu versetzen, damit kein Kolleteralschaden entsteht. Sonst besteht die Gefahr, dass ihr mehr weghaut als ihr wollt. Stellte ich bei mir fest, stellte ich bei anderen fest. Man möchte mit einer Nadel einstechen doch bricht mit einer Abrissbirne ein, was nicht geplant war.
MASRUR hat geschrieben:"Er verschwendet keine Energie" - mit anderen Worten: er macht den Klodeckel manuell zu - so wie du und ich - anstatt sich dafür auf seine psyonischen Qualitäten zu besinnen...
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Re: 'Positive' und 'Negative' Energie

Beitragvon Zuka » Do 25. Jul 2013, 23:42

Energie ist, wie bereits erwähnt, weder Farbe, Gegenstand, Licht, Effekte noch sonstetwas. Energie ist ein Prinzip, allgemein eine Qualität. Die Energien sind Qualitäten und ihre Wirkungsweisen ist die Quantität. Wichtig ist, dass die Energien als Qualitäten UNVERÄNDERBAR sind. Wärme, Kälte, Ausdehnung, Zusammenziehung sind Wirkungsweisen der Energien. Akkumulieren wir eine Energie, so wandeln wir eine Qualität in eine Quantität bzw. ein Prinzip in einen materiellen Effekt.

Positiv und negativ sind Begrifflichkeiten, die lediglich die Wirkungsweise der Energie veranschaulichen. Diese Begriffe beschreiben also lediglich die Wirkungsweisen in ihrer Quantität. Positiv = Ausdehnend, elektrisch, warm, usw. Negativ = Zusammenziehend, magnetisch, kalt, usw.

Letzten Endes sind doch beide die gleichen, denn auch positive Energie, trägt in sich negative Energie. Genauso umgekehrt, und das entwickelt sich fraktalartig weiter. Positive Energie besitzt negative Energie, die hat wiederum auch was positives, dann wieder was negatives, usw. Dies ist übrigens ein Prinzip aus der Hermetik, genannt: "Prinzip des Geschlechts".

Nichts existiert ohne Dualität. Dennoch ist Dualität nur eine Erscheinung des ein und selben Dinges. Doch wenn wir nur das "Eine" betrachten würde, ohne Teilung... Könnten wir das dann überhaupt verstehen? Teile durch 0, und du erhältst unendliche Anteile... unmöglich. Unverständlich. Nichts kann ohne Teilung existieren. Denn wer durch das "Alldurchdringende" teilt (die Null durchdringt negative und positive Zahlen und ergänzt diese auch entsprechend, weshalb sie die Mitte ist), der wird nichts vorfinden. Denn das alldurchdringende ist wie alles in einem. Und wie will man einen Gegenstand mit etwas teilen, dass diesen Gegenstand einschließlich sich selbst bereits enthält?
1 ist in 3
3 ist in 1

MfG,
Zuka.
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