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Die Magie der leeren Hand - Psionik

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Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Lytical » Mi 21. Aug 2013, 17:57

"Psionik ist nichts weiter als die Magie der leeren Hand. Und die ist in der Regel den Meistern vorbehalten."

Mir persönlich würde es gefallen die Regel zu brechen und die Sache mal skeptisch zu betrachten.

Ich betrachte die Magie und Psionik jetzt getrennt, auch wenn sie gleiche Grundlagen haben und auch wenn man einen Psioniker als einen Magier bezeichnen kann; vice versa.
Vergleichbar mit Musikrichtungen und deren Sub-Genres, welche sich in diversen Punkten unterscheiden aber dennoch mit dem "Muttergenre" identifizierbar sind.

Desweiteren schreibe ich weder aus der Sicht eines Meisters noch aus der eines Scharlatans.
Ich schreibe aus der Sicht eines Denkers.


SPOILER:
"Die Magie der leeren hand ist relativ schnell erklärt da es nicht all zuviel gibt was man darüber berichten könnte.

Die Magie der leeren Hand entstammt der Wahrheit, dass letztlich alles Mind ist (Kybalion) und nimmt daher an, wenn das höchste Gesetz (Alles ist Mind) alle niedrigeren übertrifft, benötigt man keinerlei Hilfsmittel um Magie zu wirken. Manche unterteilen magie auch in Wortmagie (Formelmagie) Gestenmagie (Handzeichen und Gesten) und Gedankenmagie, wo der blosse Gedanke ausreicht um die Wirkung hervorzurufen. Darauf beruft sich die Magie der leeren Hand.
Die Magie der leeren Hand lehnt alle Hilfsmittel strikt ab, seien es Formeln, Gesten, Rituale, Musik oder andere Hilfsmittel und ist überzeugt, dass der Gedanke allein ausreichen muss um die Wirkung zu erbringen.

In der Theorie ist das auch durchaus korrekt, aber bis ein Magier ein derart hohes Level erreicht hat, ist es ein sehr sehr sehr weiter Weg und selbst dann wird er, wenn auch im Gedanken, die Kabbalah verwenden. Respektive verwenden auch fortgeschrittene Magier gern Hilfsmittel, weil es eben leichter geht. Warum einen Steinblock am Boden lang schleifen wenn man ihn zuerst auf einen Wagen heben kann wodurch der Transport ungemein leichter wird?

Da es kaum Adepten gab und schon gar nicht gibt, die freiwillig auf alle Hilfsmittel verzichten, besteht die absolute Mehrheit der Magier der leeren Hand aus, Verzeihung, Magiern des leeren Kopfes.
Weshalb sollte jemand, der Hilfsmittel noch braucht, auf diese verzichten? Das Ergebnis ist jedenfalls kein besseres Training sondern geringerer oder ganz ausbleibender Erfolg bis zur Verletzung.
Auch sind die meisten dieser "Magier" Betrüger die gross reden aber nichts zustande bringen oder schlimmer, nichts zustande bringen aber sich dennoch für die grössten Magier halten, immerhin haben sie Hilfsmittel ja nicht nötig - meinen sie jedenfalls.

Im Prinzip ist nichts dagegen einzuwenden Magier der leeren Hand zu sein, sofern die Ergebnisse auch kommen. Ist man noch nicht reif genug für diesen Schritt, greift man lieber doch auf traditionelle Hilfen zurück."
Quelle: http://www.wegeinslicht.net/magie-mystik/magie-der-leeren-hand/

Anmerkung:
Natürlich benutzt auch ein Psioniker Hilfsmittel wie z.B. Gesten, um effizientere/effektivere Ergebnisse zu erzielen, dennoch ist es ihm möglich die Magie[/Energetik] der leeren Hand zu praktizieren.
...
"Warum einen Steinblock am Boden lang schleifen wenn man ihn zuerst auf einen Wagen heben kann wodurch der Transport ungemein leichter wird?"
Warum nicht mit dem Kieselstein, der M.d.l.H., anfangen und sich immer weiter steigern, bis man den Steinblock, der M.d.l.H., mit Leichtigkeit bewegen kann?
... man muss sich eben seiner Grenzen bewusst sein und diese erweitern.


Die folgenden Zitate stammen aus dem Buch "Frater V.D. - Schule der hohen Magie".
Jenen werden hier einen neuen Kontext gegeben, der etwas von dem originalen Kontext abweicht.

"Magier sind alle male Individualisten."
"Nicht alles, was in der Magie alt ist, ist automatisch gut!"
"Es gibt eine wahre Unzahl von Definitionen der Magie"
"Kennt man die Grundgesetze und Grundformeln der Magie, kann man eigene »Rezepturen« daraus ableiten."


Der angehende Magier bedient sich seiner Werkzeuge, während der angehende Psioniker sich seiner Energiefühligkeit bedient.
Wenn ein Anfänger-Psioniker beispielsweise einen Psi-Ball erzeugt oder ein Psi-Wheel dreht, hat er dann nicht schon die Magie der leeren Hand angewandt? (ohne ein Meister der Magie zu sein!)

Euer zukunftsträchtiger, "gross reden"der "aber nichts zustande bringen"der Lytical (smoke)
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Rainbow Dash » Mi 21. Aug 2013, 18:27

Hey,

also...ein Psioniker der etwas bewegt-ist dieser schon ein Meister der leeren Hand in der Magie?
Ein Magier, der vielleicht mit Ritualgegenständen in unter einer Stunde eine Wesenheit beschwört nennt einen angehenden Psioniker, der in 5-10,vll 20 Minuten einen Psi-Ball macht einen Meister?

Ein Psioniker der nach Monaten den Wind stärker und schwächer werden lassen kann ist ein Meister für einen Magier, der mit Gegenständen eine Sturmfront über eine Stadt "befehligt"?

Ein Rettungsschwimmer kann durch eigene Kraft eine Person aus dem Wasser retten... Ein Kapitän kann mit seinem Schiff (Seine Crew mal aussen vorgelassen) mehrere hunderttausend Tonnen Fracht über den Pazifischen Ozean transportieren.

Was ist ein Steinmetz ohne sein Werkzeug, ein Krieger ohne seine Waffe? Nichts, oder ein Meister.
Man muss die Relation dazu beachten, wieviel man gibt und was man dafür erhält.

Gruß,
Rainbow Dash~
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Lytical » Mi 21. Aug 2013, 19:10

Rainbow Dash hat geschrieben:also...ein Psioniker der etwas bewegt-ist dieser schon ein Meister der leeren Hand in der Magie?

So ist das nicht gemeint! (bug)
Die Qualität der Magie der leeren Hand eines Meisters der Magie ist nicht zu vergleichen mit der Qualität eines Anfängers der Magie der leeren Hand/ Anfänger in der Psionik!

Rainbow Dash hat geschrieben:Was ist ein Steinmetz ohne sein Werkzeug, ein Krieger ohne seine Waffe?

Dein Steinmetz entscheidet sich bewusst dafür kein Werkzeug zu haben, weil er ein Geologe ist.
Dein Krieger hat bewusst keine Waffe, weil er eine andere Kampfkunst praktiziert.
Warum sonst sollten sie bewusst auf Waffe und Werkzeug verzichten sollen.
Sie haben jedoch andere "Werkzeuge", der Geologe sein Klemmbrett oder was auch immer, der Kämpfer seinen Körper und der Psioniker (s)eine Energie.

(ninja) (bandit), Lytical
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Rainbow Dash » Mi 21. Aug 2013, 20:51

Genau ein Anfänger der Psionik kann man nicht mit einem fortgeschrittenen Magier vergleichen.

Wenn ein Anfänger-Psioniker beispielsweise einen Psi-Ball erzeugt oder ein Psi-Wheel dreht, hat er dann nicht schon die Magie der leeren Hand angewandt? (ohne ein Meister der Magie zu sein!)


Wieso tust du's dann? -Jedenfalls klingt der Satz so. Aber ist im Grunde auch egal, ich wollte nur darauf hinaus, dass man mit Wekzeugen schneller an ein Ziel kommen kann als ohne. Du musst kein Meister irgendwo sein um kleine Dinge zu machen, aber wenn du etwas kleines machst, kannst du dich dann schon "als ein Meister in jener Kunst" betiteln?


Ein Steinmetz ist erstmal kein Geologe im praktischen Sinne.
Sagen wir einfach mal:
Ein Steinmetz formt Stein..
Ein Krieger formt sein Schlachtfeld/ das Schalchtgeschehen..
Ein Psioniker/Magier formt die Energie

Ein Steinmetz kann auf seinen Meisel und Hammer verzichten, mit der bloßen Hand kann er aber nicht viel anfangen. (Also eigentlich ja schon, aber dann muss er gut sein)
Ein Krieger kann auf seine Waffe verzichten, er hat dann seinen Körper als Waffe. In den meisten Kulturen wurde der Kampf ohne Waffen erst in der Meisterprüfung gelehrt.
Ein Magier kann auch ohne seine Wekzeuge Veränderungen herbeiführen (wie auch Psioniker), aber wieso sollte er auf seine Stützen verzichten? Erst benutzt er sie bei allen Kleinigkeiten, später -mit genug Erfahrung- dann nurnoch bei großen Dingen und irgendwann vielleicht garnichtmehr.

Gruß
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Lytical » Mi 21. Aug 2013, 22:00

Rainbow Dash hat geschrieben:
Wenn ein Anfänger-Psioniker beispielsweise einen Psi-Ball erzeugt oder ein Psi-Wheel dreht, hat er dann nicht schon die Magie der leeren Hand angewandt? (ohne ein Meister der Magie zu sein!)


Wieso tust du's dann? -Jedenfalls klingt der Satz so.

Man beachte den Satz "Psionik ist nichts weiter als die Magie der leeren Hand. Und die ist in der Regel den Meistern vorbehalten.", welchen ich skeptisch betrachtet habe.

Rainbow Dash hat geschrieben:Du musst kein Meister irgendwo sein um kleine Dinge zu machen, aber wenn du etwas kleines machst, kannst du dich dann schon "als ein Meister in jener Kunst" betiteln?

Nein. ^^

Rainbow Dash hat geschrieben:Ein Steinmetz ist erstmal kein Geologe im praktischen Sinne.

Ein Steinmetz kann auf seinen Meisel und Hammer verzichten, mit der bloßen Hand kann er aber nicht viel anfangen.

Nein ein Steinmetz ist kein Geologe im praktischen Sinne, genauso wenig wie für mich der KRIEGER mit Waffe, im praktischen Sinne ein KÄMPFER ohne Waffe ist... ebenso wie im praktischen Sinne das Sub-Genre Magier nicht das Sub-Genre Psioniker für mich ist.
SPOILER:
Rainbow Dash hat geschrieben:
"Was ist ein Steinmetz ohne sein Werkzeug, ein Krieger ohne seine Waffe?"

Dein Steinmetz entscheidet sich bewusst dafür kein Werkzeug zu haben, weil er ein Geologe ist.
Dein Krieger hat bewusst keine Waffe, weil er eine andere Kampfkunst praktiziert.
Warum sonst sollten sie bewusst auf Waffe und Werkzeug verzichten sollen.
Sie haben jedoch andere "Werkzeuge", der Geologe sein Klemmbrett oder was auch immer, der Kämpfer seinen Körper und der Psioniker (s)eine Energie.

Ergänzung: Mein Magier entscheidet sich bewusst dafür kein Werkzeug zu haben, weil er ein Psioniker ist.


Rainbow Dash hat geschrieben:Ein Magier kann auch ohne seine Wekzeuge Veränderungen herbeiführen (wie auch Psioniker), aber wieso sollte er auf seine Stützen verzichten?

Er könnte es so wollen ^^ z.B. weil genau das Psionik für ihn ausmacht: Ohne Stützen und Werkzeuge Veränderung hervorzurufen; [Achtung: (un)coole Beispiele] Feuer zu entfachen ohne ein Feuerzeug; Luft zu bewegen ohne einen Ventilator; einen Bewusstseinszustand erreichen ohne Pentagramm; ...........................................
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon MASRUR » Do 22. Aug 2013, 13:05

Na ja, was ist auch schon einfach?

Aber ist es denn so wichtig, ob sich jemand als Magier oder Psioniker versteht?
Im Grunde ist das doch nur Futter fürs Ego, oder Standesdünkeltum.

Kommt es nicht im Grunde auf das Endergebnis an und zwar ohne Rücksicht darauf, auf welche Weise es bewerkstelligt wurde?
Wie heisst ein Sprichwort doch so schön? Es gibt viele Methoden, um einem Bären das Fell ab zu ziehen :-)

Und was die Frage nach dem Meister (der leeren hand) oder nichtMeister angeht, so hat Lytical da, wie ich es sehe, eine sehr zutreffende Definition gegeben:

Lytical, Kommentar in: Die Akasha-Chronik
Besonders fasziniert war ich, als ich von den ganzen selbstverständlichen Fähigkeiten dieser Wesen (Anm. MAS: unsere atlantischen Vorfahren) gelesen hab [Zum Beispiel eine Behausung ohne Werkzeuge zu erschaffen, sozusagen aus der leeren Hand ^^ Respect @ selbstverständlichen Einklang mit der Natur].

DAS nenne ich die wahren Meister der leeren Hand!

Und obwohl ich mit der r-kath. Religionslehre nicht viel am Hute habe, so bringt mich diese Aussage von Lytical gedanklich geradewegs zur rk-Beschreibung der Schöpfungsgeschichte:
"Und der Gott der Herr sprach: "Es werde Licht - und es ward Licht".

Wenn einfach nur das "Wort", der Gedanke /das Wollen selbst ausreichend ist, dieses/diesen instant zu realisieren, dann kann man wirklich von einem (wahren) Meister der leeren Hand sprechen.
Alle anderen sind Schüler, Lehrlinge, Suchende.

Und wie Lytical an anderer Stelle (sinngemäss) sagte: einige haben nicht nur eine leere Hand, sondern manchmal auch eine leeren Kopf (chuckle), so sehe ich den beabsichtigten Sarkasmus dahinter sehr wohl.

Aber ist es nicht tatsächlich so, dass es oftmals erst eines leeren Kopfes bedarf, ehe Dinge bewerkstelligt werden können :?
Ein leerer Kopf ist den erfolgreichen Fertigkeiten der "leeren Hand" durchaus förderlich :D ,

sagt MASRUR (KT)
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Zuka » Mo 9. Feb 2015, 21:18

Ist zwar schon etwas alt dieses Thema, aber "Magie der leeren Hand" ist mir schon oft unter die Nase gekommen. Ich wusste ohnehin, dass mal ein solches Thema auftauchen würde.

Persönlich, stimme ich mit der Trennung von "Magie" und "Psionik" nicht zu. Es ist genau das Gleiche wie die Trennung von "Mystik" und "Magie", obwohl sie zu antiker Zeit vereint praktiziert wurden sprich unter Hermetik. Der Mittelweg ist immer der Idealste, sagt man so schön.

Die Magie der leeren Hand ist (wie man schön aus dem Bibelzitat nehmen kann; Es werde Licht - und es ward Licht.) ein, ohne Vorarbeit oder Ansammlung von Energie, Ausdruck des Willens. Das heißt, die wahre Magie der leeren Hand ist die, dass der Wille eines Menschen augenblicklich in die Realität rückt.

Psioniker sind auch Magier. Die Abgrenzung von Magier entstand aber tatsächlich dadurch, dass Psioniker ganz andere Methoden haben um ihr Ziel zu erreichen und weitestgehend auf physische Hilfsmittel verzichten. D.h aber nicht, dass Psioniker keine Hilfsmittel verwenden. Drei mal darf man raten welches das ist. Es ist kein physisches, richtig, aber immernoch ein Hilfsmittel. Die Energie, das Psi. Auch bei dem Magier ist das der Fall. Nur das er zusätzlich (um die Energie besser zu steuern) analoge physische Gegenstände nimmt. Der wahre Magier der leeren Hand hat aber KEIN Hilfsmittel. Es ist schwer das mit Worten zu beschreiben, weil es eine sehr hohe Ebene annimmt. "Leer" steht immerhin in Verbindung mit "Nichts" bzw. Akasha -> Ursprung. Und das "Nichts" kann man nicht beschreiben. Es ist wie bei der Gedankenleere, wenn man das Gefühl hat mit ALLEM EINS zu sein. Man kennt das Gefühl, aber man kann es nicht in Worte fassen. So ist das auch mit der wahren Magie der leeren Hand. Viele Menschen behaupten von sich sowas drauf zu haben, aber in Wahrheit haben das vielleicht 10-20 Menschen drauf. Die sind sich aber ihrer Selbst so bewusst, dass sie die Verantwortung genaustens kennen. Denn wenn man in die Realität eingreift und sie plötzlich mit Willenskraft ändert, ist das oft ein schwerer Schlag, der WIRKLICH nach hinten los gehen kann. Bei gewöhnlicher Magie, bei denen man Rituale ausführt kann man auch einiges zurückkriegen, aber wenn man seinen Willen direkt in der Realität verflechtet... Oh je, das kann wirklich extrem gefährlich werden. Es ist in etwa vergleichbar mit 'nem Schneeball, der 'nen Berg runterrollt und immer größer wird: Das wäre die Magie, die wir kennen. Wir können es noch verhindern. Bei Magie der leeren Hand muss man sich es in etwa so vorstellen, dass augenblicklich ein riesiger rollen Schneeball erscheint und schon bereits 3m vor dir rollt. Sehr gefährliches Spiel, sowas, wenn man sich nicht seiner bewusst ist.

Die Magie der leeren Hand bleibt also weiterhin eine hohe Kunst, die nur von Wenigen ausgeübt werden kann, die schon etliche Inkarnationen durch haben und dafür auch sehr, sehr lange trainiert und ein unglaubliches geistiges, seelisches wie auch körperliches Gleichgewicht erreicht haben. Solche Leute findet man zu 100% nicht im Internet. Und wenn ja, dann sind sie so geschickt und clever, dass sie niemals preisgeben, was sie wirklich drauf haben, was ich persönlich sehr klug finde.

MfG,
Zuka.
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Lytical » Di 10. Feb 2015, 01:55

heh ^^
Zuka hat geschrieben:D.h aber nicht, dass Psioniker keine Hilfsmittel verwenden. Drei mal darf man raten welches das ist. Es ist kein physisches, richtig, aber immernoch ein Hilfsmittel. Die Energie, das Psi.

Wenn ein Psioniker Energie manipuliert.. nimmt er dann dazu Energie/Psi als Hilfsmittel? :? oder .. manipuliert er sie aus seinem Akasha, seinem göttlichen Funken, seiner leeren Hand heraus?

Irgendwo muss der Anstoß was in der Energetik zu bewegen ja herkommen; und das ist doch das 5. Element Akasha was durch uns wirkt.

Sollte man nicht davon ausgehen, dass der Psioniker aus seinem Akasha, seinem göttlichen Funken, seiner leeren Hand heraus dazu in der Lage ist Energie zu manipulieren anstatt dass er Energie als Hilfsmittel dazu benutzt um Energie zu manipulieren? (obwohl man Akasha an sich auch als Energie betrachten könnte :? )

Das Ausmaß der Anwendung der Magie der leeren Hand muss doch nicht gleich ein "riesiger rollender Schneeball" sein ... kann doch genauso gut ein lappiger, jeden Moment in sich selbst zusammenfallender Schneeball sein, der der leeren Hand entspringt.

Wenn du jetzt meinst, dass das nichts mit der leeren Hand zu tun hat, sondern nur vorhandene Energie umgewandelt wird, anstatt die Umwandlung selbst aus dem Nichts zu erschaffen .. dann .. is das so ^^
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Tonic » Di 10. Feb 2015, 13:31

Energie und Akasha als Manipulation ist gar nicht so unterschiedlich. Mit Energie wird gearbeitet, die Manipulation davon ist letztlich das Werkzeug zur Bearbeitung, Formung, was auch immer - ihr habt im Prinzip also beide Recht, beides geht Hand in Hand, beides ist nicht wegzudenken von nahezu jeder Energiekunst.

Schauen wir mal ein wenig diese Magie der leeren Hand an, ich hab da von meinen Bekanntschaften und den üblichen energetischen "Forschungen" paar Eindrücke gemacht, ist bereits paar Jährchen her.

Ich sprach ja mal von Wahrscheinlichkeitslinien. Ein schwer zu beschreibendes Netzwerk, das Ereignisse und die Wahrscheinlichkeiten dieser anzeigt - ist wie eine kleine eigene Schicht in der Welt. Auf dieses greifen die Wahrsager bewusst oder unbewusst zu, mit diesem kann man prinzipiell in die Zukunft schauen, bedarf einiges an Erfahrung oder Talent es erstens wahrzunehmen und zweitens sich nicht daran zu überfordern, denn verschiedene mögliche Zukünfte sind nahezu unendlich, zwar unterschiedlich wahrscheinlich, doch auch noch permanent im Wandel, folglich wird es niemals eine 100%ige Wahrsage geben.

Warum erwähne ich die Wahrscheinlichkeitslinien? Ganz einfach, weil sie eine Art Zeitschicht bilden. Fand auch eine andere Ebene, deren Essenz die von mir "Realitätslinien" getauften Stränge bilden. Sieht gar nicht mal so anders aus, als die Ebene von den Wahrscheinlichkeitslinien, nur hier bezieht sich alles auf den aktuellen Stand, auf das hier und jetzt, auf die Gegenwart. Vergangenheitsstränge fand ich bis dato nicht, kann darüber nichts sagen, nach meiner Logik sollte es jedoch auch die geben.

Jetzt kommt der Witz - es ist möglich die Wahrscheinlichkeitlinien bis zu einem gewissen Punkt zu manipulieren. Ich kann da noch nicht groß Guides zu geben, weil ich den Vorgang nicht in Worte fassen kann, muss da noch meine eigenen Definitionen finden und wenigstens ein Paar der Regeln verstehen, jedoch weiß ich, dass es möglich ist, und ich bediene mich der Kunst im Alltag, um das Leben angenehmer zu machen. Ungefähr 5-20% sind in der Regel zur Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ereignisses addierbar oder abziehbar, je nach Skill, je nach Ereignis, je nach Rahmenbedingungen. Man kann sein Glück tatsächlich schmieden und bestimmte Ereignisse herbeirufen.

Und was hat das mit der Magie der leeren Hand zu tun? Realitätslinien sind einsetzbar in dem Bereich, wurde mir von den besseren Energiekünstlern des Ostens auch bestätigt. Man kann diese nämlich ebenfalls manipulieren, somit eine Realität erschaffen, die nicht so ist, wie sie vorher war. Wahrscheinlichkeitslinien sind jedoch erstens hundertmal leichter bedienbar, zugänglicher, lesbarer und manipulierbar, denn man hat wenn man in die Zukunft geht etwas, was man in der Gegenwart nicht hat - nämlich Zeit. Manipuliert man Realitätslinien, so muss man die richtige Linie finden, sie sozusagen "näher ziehen" oder wie man es nennen möchte, und den Vorgang stabilisieren, damit sie nicht einfach in die Ursprungsposition zurückschellt. Und das alles in einem einzigen Moment, nicht mal eine Millisekunde Zeit darf vergehen, gar nix, und das macht es insbesondere schwer, weil unsere Wahrnehmung sowieso verzögert ist.

Schwierig, immens schwierig, die Arbeit mit Realitätslinien. Übersteigt meine Kompetenzen, aber es gibt Leute im Profibereich, die in der Lage sind auf sie zurückzugreifen. Man müsste praktisch fähig sein unabhängig von Zeit zu agieren, was realisierbar ist, aber alleine vom Konzept surreal für jeden außer einer Hand voll Leute. Gibt Wesen, die es da wegen anderer Wahrnehmung schon viel leichter haben auf die Realitätslinien zurückzugreifen. Der Mensch ist leider keines davon.

Das ist so was ich zum Thema an Praxis beitragen kann.

Tonic. [RT]
MASRUR hat geschrieben:"Er verschwendet keine Energie" - mit anderen Worten: er macht den Klodeckel manuell zu - so wie du und ich - anstatt sich dafür auf seine psyonischen Qualitäten zu besinnen...
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Re: Die Magie der leeren Hand - Psionik

Beitragvon Zuka » Di 10. Feb 2015, 14:29

Lytical hat geschrieben:heh ^^
Zuka hat geschrieben:D.h aber nicht, dass Psioniker keine Hilfsmittel verwenden. Drei mal darf man raten welches das ist. Es ist kein physisches, richtig, aber immernoch ein Hilfsmittel. Die Energie, das Psi.

Wenn ein Psioniker Energie manipuliert.. nimmt er dann dazu Energie/Psi als Hilfsmittel? :? oder .. manipuliert er sie aus seinem Akasha, seinem göttlichen Funken, seiner leeren Hand heraus?

Irgendwo muss der Anstoß was in der Energetik zu bewegen ja herkommen; und das ist doch das 5. Element Akasha was durch uns wirkt.

Sollte man nicht davon ausgehen, dass der Psioniker aus seinem Akasha, seinem göttlichen Funken, seiner leeren Hand heraus dazu in der Lage ist Energie zu manipulieren anstatt dass er Energie als Hilfsmittel dazu benutzt um Energie zu manipulieren? (obwohl man Akasha an sich auch als Energie betrachten könnte :? )


Richtig. Die Ursache aus allem (jedem Effektes, jedem Geschehnis) stammt letztendlich aus Akasha. Akasha ist gewissermaßen energetisch wenn ein Mensch versucht dieses Element zu manipulieren (in diesem Falle muss das Element nicht angestaut werden, da es ja bereits vorhanden ist, es ist alldurchdringlich), es ist (in der Hermetik) das Alldurchdringliche, das göttliche Prinzip. Kurzum: Es ist das wahre Chaos, aus dem alles entspringt und anschließend seine Ordnung erhält. Es ist, wenn man so will, Gott. Nur ist das kein Wesen, kein Gegenstand, etc. Es IST einfach. Und es ist alles und nichts zugleich. Und da ist eben das unverständliche. Wir wissen nicht, was genau Akasha ist. (So nebenbei: Akasha manipuliert man nicht wirklich, falls man damit arbeitet. Es ist eine Art Reflektion. Gefährlich ist dies, wenn man kein seelisches Gleichgewicht hat. Wie gesagt: Akasha als Tattva -> Das Ätherprinzip = Reflektion. Seelisches Ungleichgewicht + Akasha = Man schadet sich selbst.)

Der Psioniker benutzt, wie auch der Magier, die gleiche Form von Energie. Energie bleibt Energie. Die Einteilungen (wie es in der Hermetik gemacht wird, mit den vier Elementen) in Akasha, Feuer, Wasser, Luft und Erde dienen nur dazu um das System der Realität, der Welt zu verstehen. In Wahrheit betrachtet die gesamte Natur (wie wir es ja auch tun) sich selbst als EIN GANZES. (Deshalb gibt es eigentlich nur: Akasha) Wie bereits gesagt, die wahre Magie der leeren Hand ist die Form, dass aus reinem Willen heraus etwas in die Realität verflechtet wird. Dabei wird keine Form von Energie akkumuliert, in diesem Falle entspricht sie schon der Akasha-Ebene und wirkt AUßERHALB von Raum UND Zeit. Kurzum, der eigentliche Prozess (wenn man Magie der leeren Hand draufhat) würde physisch, mental wie auch astral nicht sichtbar sein. In keinster Weise. Nur der Effekt, das Ziel (das, was mein Wille erreichen soll) würde sichtbar werden. Bei der gewöhnlichen Magie und Psionik lassen sich aber tatsächlich metaphysische Energien vorfinden (mental und/oder astral) während ich ein Ziel erreichen will (heißt also, dass man bspw. bei jemanden, der innerhalb von nur 200 Millisekunden ein Psi-Ball macht, trotzdem Energie akkumuliert und dadurch nicht wirklich Magier der leeren Hand ist). Durchaus kann sich das auch physikalisch (entweder durch Wärme oder plötzliche Elektrisierung des Raumes) zeigen wenn man entsprechend in der Lage ist die Energie so zu verdichten um sie sichtbar werden zu lassen. Auch bei Telekinese findet ein Akkumulationsprozess statt. Ein Magier der leeren Hand agiert im Schicksal, greift ins "Karma" ein. Deswegen ist es ja auch eine sehr gefährliche Angelegenheit. Nur Wenige beherrschen es, wirklich wenige. Wie viele es genau sind, kann ich nicht sagen. Aber man muss bei jedem ausgehen, der von sich behauptet Magier der leeren Hand zu sein, dass er zu 97% kein Magier der leeren Hand ist.
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