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Die Kraft des wahrhaftigen Herzens

Ihr wollt etwas über diese Bereiche der Sensorik erfahren oder eure Erfahrungen teilen? Herein mit euch, hier wird euch nicht nur telepathisch zugehört und geholfen!

Die Kraft des wahrhaftigen Herzens

Beitragvon Ithiladir » So 2. Nov 2014, 00:22

Liebe Acrimonier,
heute möchte ich euch etwas über mein Leben berichten und auf eine spezielle Erfahrung zu sprechen kommen, die mehr Wert ist, als jede Kraft, welche man sich antrainieren könnte. Diese Erfahrung, die ich jedes mal wieder aufs Neue machen darf ist der Ursprung der Kraft anderen zu helfen.
Vielen wird das beschriebene bekannt vorkommen aus dem eigenem Leben, aber manche werden vielleicht schon beherzigen was ich hier rate :)

Die Kraft des wahrhaftigen Herzens

Dabei handelt es sich wohl um eine passive Fähigkeit, welche auf Offenheit und Ehrlichkeit zurückzuführen ist. Ich muss einräumen, dass jeder seine Probleme hat und ich sehr viel Glück mit meinem bisherigen Leben hatte um zu diesem Punkt zu kommen, denn es ist nicht einfach mit all den kleinen und großen Problemen des Lebens fertig zu werden und darüber hinaus auch noch die Kraft zu haben sich um andere zu kümmern.
Damit meine ich noch nicht einmal die Probleme anderer, sondern es fängt schon um einiges kleiner an:

Die Kleinigkeiten des Lebens:

Jeder kennt sicher das Gefühl, dass einem alles über den Kopf zu wachsen droht und man sich klein und kraftlos fühlt - irgendwie verloren. Wem es so geht, der sollte seinen Blick von den riesigen Schatten des Lebens abkehren und sich den kleinen Dingen des Lebens zuwenden. Das Leben birgt so viele kleine Freuden und Unbekümmertheiten, welche man in der Schnelligkeit des Lebens nicht mehr richtig zu genießen weiß. Wer hat sich denn schon mal zeit genommen einfach in der Sonne zu sitzen und die Wärme zu genießen, ohne dass das schlechte Gewissen einen plagte, dass irgendetwas zu tun sei? Wer schaut sich die Bäume am Straßenrand an und bewundert die bunt leuchtende herbstliche Pracht?
Das Leben ist nicht schlecht, aber wir sind trainiert uns rund um die Uhr mit den Sorgen zu befassen die uns plagen. Dabei handelt es sich bei genauerer Betrachtung lediglich um aufgeplusterte Schreckgespenster. Wenn man in der Lage ist Probleme nicht mehr als absolut anzusehen, dann macht man den ersten Schritt in die richtige Richtung:

Probleme - Die Kiste mit doppeltem Boden:

Es ist kein Geheimnis, dass alles zwei Seiten hat, aber zu selten weichen wir von unseren einmal gefassten Standpunkten ab. Das führt dazu, dass viele der ach so unüberwindbaren Probleme Gespenster sind, welche wir selbst erschaffen haben. Man kann ihnen eigentlich leicht ausweichen, indem man seine Ansichten nur um ein paar "Zentimeter" verrückt. Eine vermeintlich schlechte Situation ist vielleicht nur schlecht, weil man sich selbst nervlich fertig macht. viele Situationen kann man nicht ändern, selbst wenn man sich die ganze Nacht fragt, warum es grade einen selbst getroffen hat. Ich ziehe es vor mich zu entspannen und die Situation auszusitzen. Bisher ist mir noch keine Situation untergekommen wo ich gesagt habe: "Boar das war der Horror!!!" Rückblickend bin ich über viele Probleme sogar froh. Es liegt an euch selbst wie ihr mit Problemen umgehen wollt und wie ihr sie empfindet. Das was schlimm daran ist, ist dass ihr es euch selber schwer macht. Wenn man z.B.: mit Freunden oder Kollegen streitet, dann kommt das häufig, weil beide auf ihre Standpunkte beharren, manchmal zu recht oder auch völlig unsinniger Weise, aber zu einem Streit gehören immer (mindestens) zwei Personen. Dennoch möchte jeder recht haben und selbst wenn man selbst einsieht, dass man unrecht hat, so kann man es nicht zugeben. Lieber diskutiert man lautstark weiter und macht sich die Leute zum Feind als die "Niederlage" einzugestehen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass niemand fehlerfrei ist und manchmal haben beide Recht. Ich frage mich dann immer: warum denkt der Andere was er denkt? Jeder hat seine Gründe warum er glaubt was er glaubt. Das mögen Irrtümer sein oder spezielle Erfahrungen, welche verallgemeinert wurden. Wenn man sich fragt, warum jemand denkt was er denkt, dann kann man nicht nur besser auf den Anderen eingehen, sondern man gewinnt auch einen tieferen Einblick in das Leben und in die Menschen. Während also der Gegenüber wild aufbraust, weil sein "Weltbild" infrage gestellt wird bleibe ich ruhig und räume ein, dass ich bei der Diskussion mit meinen Standpunkt wohl auch nicht ganz richtig liege und ich mir etwas Positives von ihm abschaue. Daraufhin beruhigt sich mein Gegenüber und räumt seinerseits ein, dass er vielleicht nicht ganz recht hatte und dann lachen wir darüber und erfreuen uns an der entspannten Situation, welche entstanden ist.

Das Geheimnis der Empathie:

Je mehr ich über Magie/Psionik erfahre, desto mehr muss ich feststellen, dass die Kräfte welche ich mir immer gewünscht hatte, aus Naruto oder Avatar gar nicht so spektakulär sind wie ich immer dachte. Ich fing irgendwann an zu verstehen, dass das was ich wirklich wollte (keine Kinesen, sondern Menschen helfen, welche sich in ihren Problemen verstrickt hatten) von keinem mystischem Geheimnis verschleiert wurde, ganz im Gegenteil: Alles was ich will liegt so offen vor mir, dass ich es nicht wahrnehmen kann auf meiner Suche nach dem Besonderem. Jeder kennt ja das Sprichwort, mit dem Wald und den Bäumen xD
Aber passender ist folgendes Zitat:

Lao-Tse hat geschrieben:Wenn du überall suchst und du kannst es nicht finden, dann bist du bereits im Besitz dessen, was du suchst.


Ich persönlich kann habe bisher noch nie wirklich aktiv Menschen gescannt oder Empathie als solches versucht, aber dennoch konnte ich die meisten erfolgreich allein durch ihren Eindruck auf mich einschätzen, weil ich offen auf sie zuging.
Dennoch war ich nicht selten überrascht, was in manchen so steckt (chuckle)

Ich liebe es Menschen in der Bahn zu beobachten und mich zu fragen, was sie so antreibt. Wenn man jemandem zulächelt, dann fühlt er sich besser, ohne es vielleicht aktiv mitzubekommen und generell wirkt sich diese offene Einstellung positiv aus. Nicht selten höre ich, dass ich die Leute motiviere oder es ihnen besser geht. Wenn jemand ernste Probleme hat, dann denke ich an ihn mit dem aufrichtigem Wunsch ihn zu trösten und nehme ihn Mental in den Arm. All das ist Magie, aber eigentlich auch das einfachste von der Welt. Es ein Weg den ich sehr lieb gewonnen habe und ich hoffe, dass ihr durch diesen Bericht auch solch eine Erfahrung machen werdet :)
Es grenzt an ein Abenteuer über den Tellerrand hinaus zu schauen und den Menschen in der Umgebung spontan zu vertrauen und ihnen gleich Aufrichtigkeit entgegen zu bringen, aber ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht: Ich erzähle offen was mich beschäftigt und höre mir an, was andere beschäftigt und versuche ihnen etwas von meinem Lebensweg zu zeigen, damit sie sich selbst helfen können Glück und Leichtigkeit zu finden.

(Ich hoffe das klingt nicht übertrieben, aber selbst wenn meine ich alles ernst) :)


Epilog:

Falls noch nicht ganz klar ist, warum der Titel: "Die Kraft des wahrhaftigen Herzens" heißt, so fasse ich nochmals zusammen: Es ist wichtig (nicht nur zwischenmenschlich) dass man mit einem offenem Herzen durch die Welt geht. viele haben vielleicht Angst sich zu öffnen, wegen schlechter Erfahrungen, aber wenn man einmal die Vorzüge kennen gelernt hat, dann möchte man sie nicht mehr missen: Man ist auch mit einfachen Dingen zufrieden und findet in diesen bestimmt sogar das was man sonst in der Karriere nicht finden wird. Man kommt mit den Menschen besser aus, wird mehr geschätzt und die Offenheit und Fröhlichkeit, die man den Leuten entgegenbringt kommt auch zurück, was letztlich allen nützt.

Es ist auf jeden Fall empfehlenswert es zu Probieren. Vielleicht bekommt ihr es nicht gleich hin, weil ihr noch zu sehr von euren eigenen Problemen befangen seid, aber bleibt dran ;)


Liebe Grüße Phil
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Re: Die Kraft des wahrhaftigen Herzens

Beitragvon MASRUR » So 2. Nov 2014, 11:52

Ein durch und durch fundamentaler Beitrag. Einer der Besten, die ich seit langer Zeit gesehen habe, Ithiladir.

So kann man den Menschen auch einen Spiegel vorhalten, um ihnen einerseits zu zeigen, wo sie Fehler machen und zugleich, wie sie es richtig und besser machen können - wenn sie nur wollten.
Dies zumal, weil wirklich jeder vorwurfsvolle oder kritisierende Unterton in diesem Beitrag völlig fehlt.

Wie heisst es doch so schön? "Erkenne dich selbst..."
Und diesem sich "Selbst-Erkennen" sollte sich wirklich nienmand entziehen.

Würde diese Einstellung zu einer globalen Lebensrichtlinie gelangen, können wir uns sogar damit eine 'bessere Welt als die derzeitige schaffen.

Ein absoluter WOW-Beitrag!, (*) uvm

sagt MASRUR [KT]
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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Re: Die Kraft des wahrhaftigen Herzens

Beitragvon Statuve » So 2. Nov 2014, 12:23

Ich kann meinem Vorposter natürlich nur zustimmen, toller Beitrag.

Lao-Tse hat geschrieben:
Wenn du überall suchst und du kannst es nicht finden, dann bist du bereits im Besitz dessen, was du suchst.


Ich habe mich auch hiermit wieder sehr stark identifizieren können. Wie lange habe ich (anfangs) versucht irgendetwas in der Psionik zu erzwingen, auch wenn ich eigentlich wusste, dass es Quatsch ist so etwas zu tun. Und als ich mich dann mal hinsetzte und sah, was ich schon konnte, war ich extrem überrascht. (rofl)

Das mit den Problemen ist so eine Sache, manchmal habe ich regelrecht ein schlechtes Gewissen, weil ich die Probleme anderer bzw. auch meine nicht mehr so ernst nehmen kann. Ich muss sagen, mir geht durch diese Art der Weltsicht leider auch oftmal ein Wenig Verständnis abhanden, weil es für mich mittlerweile überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist, worüber manche Leute sich den Kopf zerbrechen.

Aber um nichts in der Welt würde ich es eintauschen wollen. Ich liebe es so bewusst zu sein, dass ich diese Vorgänge durchschauen kann. Das gibt mir die Möglichkeit in Situationen inne zu halten in denen die meisten getrieben durch die Gegend rennen würden. Der Anblick der Natur hat mich nicht selten schon extrem tief berührt.

Ein Hoch auf den Moment! (dance)
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohl überlegt leben. Intensiv leben wollte ich, das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht lebend war. Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt hatte.
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Re: Die Kraft des wahrhaftigen Herzens

Beitragvon Ithiladir » Mo 14. Mär 2016, 22:25

Statuve hat geschrieben:
Das mit den Problemen ist so eine Sache, manchmal habe ich regelrecht ein schlechtes Gewissen, weil ich die Probleme anderer bzw. auch meine nicht mehr so ernst nehmen kann. Ich muss sagen, mir geht durch diese Art der Weltsicht leider auch oftmal ein Wenig Verständnis abhanden, weil es für mich mittlerweile überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist, worüber manche Leute sich den Kopf zerbrechen.



Ja das kenne ich leider auch nur zu gut. Oft wurde mir schon vorgewurfen, dass ich etwas zu unsensibel sei und mir die Dinge manchmal etwas zu leicht vorstelle.
Man muss halt die Waage halten und auch Rücksicht darauf nehmen, dass andere ein entsprechend anderes Weltbild haben.

Allerdings habe ich auch manchmal das Gefühl, dass die Probleme kein Ende nehmen. Man möchte helfen, macht viele konstruktive Vorschläge und landet dann in einer Situation, wo sich die Anderen in dem Mitleid und der Fürsorge ausruhen, dennoch kein bestreben zeigen etwas an ihrer Situation zu ändern. Das liegt zum einen daran, dass sie das Gefühl haben, dass jedwede Möglichkeit das Problem aufzulösen ungünstig ist und dass sie dann lieber beim Alten bleiben aber es schön finden dass sich jemand kümmert.
Dennoch können sie es am Ende nur alleine lösen.
Aber grade deswegen habe ich etwas Abstand davon genommen leuten bei chronischen Problemen helfen zu wollen, auch wenn ich immernoch den drang dazu habe. Aber mehr als reden kann man letztlich auch nicht und es schafft eher negativen Raport als alles andere.

(Edit: Raport ist ein Begriff auf der Psychologie und meint das gegenseitige Verhältnis was während des zwischenmenschlichen Kontakts aufgebaut wird. Negativer Raport meint, dass man irgendwann über nichts mehr als Probleme reden kann, weil es keine anderen Gesprächsthemen mehr gibt und um den Kontakt zu halten redet man dann eben nur noch darüber. Das kann Freundschaften und Beziehungen sehr belasten.)


Liebe Grüße Phil :)
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