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Hexenmedizin: Eine gute Medizin?

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Hexenmedizin: Eine gute Medizin?

Beitragvon MASRUR » Sa 9. Aug 2014, 09:05


Hexenmedizin: Eine gute Medizin?
Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling, Wolf-Dieter Storl

• Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst - schamanische Traditionen in Europa.
• Das Buch öffnet die Tür zum verdrängten Wissen und zeigt Wege, wie die heiligen Pflanzen unserer Ahnen wieder genutzt werden können.
• Das vorliegende Buch eröffnet einen erstaunlichen Zugang zu einem faszinierenden Bereich unserer Kultur- und Medizingeschichte.

ISBN: 978-3-03800-694-7
Einband: Gebunden mit Schutzumschlag
Umfang: 272 Seiten
Gewicht: 1207 g
Format: 19.5 cm x 26.5 cm
29,90 EUR
at-verlag.ch

Hexenmedizin ist die lange Zeit verbotene, geächtete und unterdrückte »alternative« Heilkunst unserer Ahnen[/b], einer Heilkunst, die nicht nur gesund macht, sondern Lust und Erkenntnis, Rausch und mystische Einsicht bringt. Die Autoren nehmen uns mit auf eine Erkundungsreise, die zum Ursprung der Heilkunst, durch die antike Mythologie, zur Hexe als Verkörperung der Sinnlichkeit und schließlich zur Giftmischerin und Heilerin führt. Das Buch öffnet die Tür zum verdrängten Wissen der Hexenmedizin und zeigt Wege, wie die heiligen Pflanzen unserer Ahnen heute wieder genutzt werden können.[/b]

auszugsweise aus dem Vorwort HEXENMEDIZIN :

Hexenmedizin ist Medizin der Erde. Es ist die älteste Medizin der Menschheit, die Heilkunde der wenigen noch existierenden Naturvölker. Es ist das Urwissen, die wahre Religio, die Urerinnerung, das Erbe unserer steinzeitlichen Vorfahren, weiter getragen in ständig sich wandelnder Form durch das neolithische Bauerntum hindurch, durch die Bronzezeit, die Eisenzeit bis in das wundergläubige christliche Mittelalter. Die Inquisition versuchte, das alte Wissen zu zerstören. Aber weder Folter noch Scheiterhaufen noch der Kahlschlag der sogenannten rationalen Aufklärung, auch nicht die reduktionistische Zwangsjacke einer seelenlosen positivistischen Wissenschaft vermag dieser Naturmedizin dauerhaften Schaden zuzufügen. Denn sie lebt nicht allein von morschen, staubigen Überlieferungen, sie wird gespeist aus der klaren Quelle der Hellsichtigkeit, aus der unmittelbaren Inspiration der Devas, aus den Eingebungen der Geister der Pflanzen, Tiere, der Steine, Sterne und Elemente.

Bei der Hexenmedizin geht es um Wissen, um die Heilkräfte unserer inneren und äußeren Natur. Hexenmedizin ist mehr als nur ein faktisches Wissen um die Heilpflanzen, Giftgewächse, psychedelischen oder gynäkologischen Mittel. Es geht um die verschüttete Fähigkeit, mit den Tier- und Pflanzengeistern zu reden und mit ihnen Freundschaft zu schließen. Es geht um die Ekstasefähigkeit, die diese Kommunion mit den Geschöpfen ermöglicht.

Diese Naturmedizin kennt zwar die Power-Pflanzen, die Rausch- und Ekstasebringer, die den Menschen ergreifen, die Grenzen seines alltäglichen Daseins sprengen und ihn in »jenseitige« Welten katapultieren. Sie kennt vor allem aber auch die milden Gewächse, die kosmische Harmonien einfangen und sie dem Menschen vermitteln, so daß er heil sein kann. Nur wenn die Ausstrahlungen des Menschen glücklich und gesund sind, kann die Natur glücklich und gesund sein. Deswegen hält Mutter Gaia kraftvolle Kräuter und Wurzeln bereit.

Hexenmedizin transzendiert die Schulmedizin, die, im Korsett der experimentellen Naturwissenschaft eingeschnürt, nur das materiell Erfassbare, das Äußerliche, misst und dokumentiert und blind tastend, nach dem Prinzip des trial-and-error, vorgeht.
Hexenmedizin sieht das »innere Wesen« der Krankheiten, die »Würmlein klein ohne Haut und Bein«, die Hass und Neidwürmer, die uns »wurmen« und uns die Lebenskraft wegsaugen. Sie sieht die »Zaubergeschosse«, die verletzenden Gedanken, die sich tief in das leiblich-seelische Gefüge einbohren. Zur Heilung der Schäden, die diese ganz realen ätherisch-astralen Entitäten und okkulten Negativ-Energien hervorrufen, ruft der Hexenmediziner, der Schamane, die Schamanin, ihre Verbündeten.
Das sind die Pflanzen, Steine, Tiere, das Wasser, das Feuer, die Erde.

Auch diese haben eine tiefe Dimension, in ihnen verkörpern sich Geistwesen, Engel und Devas. Mit ihnen kann man reden. Sie können antworten. Hexenmedizin weiß um die Lebendigkeit des Seins, um die Seelen und Geister aller Geschöpfe. Sie ist magisch, und deswegen verunsichert sie diejenigen, deren Seele tot ist und erstarrt, deren geistiges Auge geblendet ist. Sie macht ihnen Angst, da sie ein Spiegel ihres Unvermögens ist. Für die bigotten Inquisitoren rührte die Wirkkraft dieser Medizin von dem Teufel her.
Die Hüterin uralter Weisheit wurde zur Buhlerin des Bösen gemacht. Für die armen Schulmeisterlein des selbstbenannten Aufklärungszeitalters war die Hexenmedizin lästiger Aberglaube, falsches Denken, das aus dem Landvolk herausgedroschen werden musste.

Für die Herren der heutigen Ideologie ist sie schlicht indiskutabel, etwas für Schizophrene, für Geisteskranke, bestenfalls für hoffnungslose Romantiker. Und dennoch wird sie es sein, die uns aus unserer gegenwärtigen ökologischen und seelischen Krise herausführen kann, denn ihre Wurzeln reichen tief und zapfen die heilenden Gewässer des Urwissens an.
Aber auch das muss gesagt werden: Es gibt sie, die böse Hexe!

Auf der ganzen Welt, von Südamerika bis Ostasien, von Afrika bis Ozeanien, kennt man den asozialen Zauberer, die boshafte Zauberin, die, von Missgunst und Neid getrieben, ihr okkultes Wissen einsetzt, um anderen Schaden zuzufügen. Vor allem in unstabilen Gesellschaften, wo Armut, Gewalttätigkeit und Konkurrenzdruck vorherrschen, werden ihre Machenschaften gefürchtet. Ein zentrales Anliegen der afrikanischen Medizin ist es, derartige Schadenzauberer ausfindig und unschädlich zu machen. Ethnologen haben genügend Beispiele von Hexerei und Voodoo-Mord aus exotischen Ländern zusammengetragen (Lessa/Vogt 1965:298).

Aber auch in der westlichen Welt gibt es das Phänomen. Mitte der siebziger Jahre strömten Hippies, alternative Kommunarden, illegale Einwanderer, gescheiterte Existenzen und Hunderttausende Südkalifornier auf der Flucht vor Gewalt und Umweltkatastrophen (Dürre, Smog) in die noch unberührten Wälder des Bundesstaats Oregon.

Das resultierende unstabilesoziale Klima wurde der Nährboden für Zauberei und krankhaften Okkultismus.
Mit der »Hexenmedizin«, von der, hier die Rede ist, haben solche Pathologien nichts zu tun! Auch mit dem rabiaten, männerfeindlichen Feminismus hat Hexenmedizin nichts zu tun.

Die archaische Medizin ist ganzheitlich, männlich und weiblich, Sonne und Mond.

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sagt MASRUR [KT]
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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Re: Hexenmedizin: Eine gute Medizin?

Beitragvon Danny » So 10. Aug 2014, 21:51

Hallo,

danke Masrur.

Das Buch könnte für mich sehr interessant sein. (y)

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Danny.
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