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Die Borax-Verschwörung


Die Borax-Verschwörung

Beitragvon MASRUR » Fr 6. Sep 2013, 16:59

"Was den mächtigen Pharmakonzernen und deren Lobbyisten schadet muss verboten werden ... besonders dann, wenn der Staat dabei so richtig fett mitverdient"
-Masrur-


Die Borax Verschwörung


"Ein simples Hausmittel früherer Zeiten scheint das Potenzial zu haben, der Medizin-Industrie das Geschäft zu ruinieren. Wahrscheinlich ist es deshalb nun auf der schwarzen Liste gelandet.
Schwer vorstellbar, dass ein simples Insektenmittel und Waschpulver-Tensid namens Borax imstande sein soll, unser gesamtes Wirtschaftssystem im Alleingang zu Fall zu bringen. Doch keine Sorge: Die Gefahr ist erkannt, und die nötigen Gegenmaßnahmen sind eingeleitet.
Die Lage ist unter Kontrolle.

Wenn Sie die ganze Geschichte lesen, werden Sie verstehen, was ich meine. Zunächst gebe ich Ihnen etwas Grundlagenwissen. Borax ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das abgebaut und zu verschiedenen Borverbindungen verarbeitet wird. Die Hauptvorkommen liegen in der Türkei und in Kalifornien. Chemisch korrekte Bezeichnungen sind Natriumtetraborat-Decahydrat, Dinatriumtetraborat- Decahydrat oder einfach Natriumborat. Dinatriumtetraborat- Decahydrat bedeutet: Borax besteht aus zwei Natrium-Atomen, einem Kern aus vier Bor-Atomen und zehn (manchmal weniger) Kristallwasser-Molekülen. Borax ist also das Natriumsalz der schwachen Borsäure.
Durch das Natrium hat Borax-Lösung einen pH-Wert von 9-10 (pH 7 ist neutral), ist also stark alkalisch. Im Magen reagiert Borax mit Salzsäure zu Borsäure und Natriumchlorid. Borverbindungen werden rasch und fast vollständig mit dem Urin wieder ausgeschieden.
Borax enthält 11,3 Prozent Bor, Borsäure dagegen 17,5 Prozent. Früher wurde Borsäure gern zur Konservierung von Lebensmitteln benutzt. Inzwischen darf sie dafür in den meisten Ländern nicht mehr verwendet werden –der Handel mit Borsäure ist in Australien und anderen Ländern verboten.
Unter Schulmedizinern gilt als unbekannt, ob Bor für Menschen lebensnotwendig ist. Forschungsergebnisse legen aber nahe, dass wir es benötigen.
Leicht herauszubekommen war das nicht, weil Bor in allen Pflanzen und unverarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist. Eine Ernährung mit ausreichend frischem Obst und Gemüse versorgt uns mit zwei bis fünf Milligramm Bor pro Tag, wobei die Menge auch davon abhängt, wo und wie die Lebensmittel angebaut wurden.

Bewohner westlicher Länder nehmen aber durchschnittlich nur ein bis zwei Milligramm Bor pro Tag zu sich. Patienten in Krankenhäusern erhalten unter Umständen lediglich 0,25 Milligramm pro Tag. Chemische Dünger hemmen die Aufnahme des Minerals aus dem Boden. Ein Bio-Apfel aus einem Anbaugebiet mit guten Böden kann bis zu 20 Milligramm Bor enthalten, ein mit konventionellem Dünger gewachsener nur ein Milligramm. Durch chemische Dünger und den Griff zu schlechten Lebensmitteln erhalten wir heute viel weniger Bor als vor 50 oder 100 Jahren.
Ungesunde Garmethoden reduzieren zudem die Verfügbarkeit von Bor in der Nahrung. Das Kochwasser von Gemüse enthält einen Großteil der Mineralien, wird aber zuhause und bei industrieller Verarbeitung oft weggeschüttet. Phytinsäure in Backwaren, Getreide und gekochten Hülsenfrüchten kann die Verfügbarkeit stark einschränken. Gluten-Unverträglichkeit und starkes Wachstum von Hefepilzen (Candida) blockieren die Aufnahme von Mineralstoffen. Insgesamt sind Gesundheitsprobleme durch Bormangel deshalb heute recht häufig anzutreffen.

Gesundheitliche Wirkung
Borax und Borsäure haben im Prinzip denselben Effekt: Sie wirken stark desinfizierend, insbesondere gegen Pilze und Viren, aber nur schwach antibakteriell. Bei Pflanzen und Tieren ist Bor essenziell für die Stabilität und die Funktionstüchtigkeit der Zellwände sowie für die Übermittlung von Signalen durch Zellmembranen hindurch. Bor wird im ganzen Körper verteilt gespeichert. Die höchste Konzentration findet sich in den Nebenschilddrüsen, gefolgt von Knochen und Zahnschmelz. Für gesunde Knochen und Gelenke ist Bor unverzichtbar. Durch seine Wirkung auf die Nebenschilddrüsen regelt es die Aufnahme und den Stoffwechsel von Kalzium, Magnesium und Phosphor. Damit ist Bor für die Nebenschilddrüsen ebenso wichtig wie Jod für die Schilddrüse.

Bormangel verursacht Hyperaktivität der Nebenschilddrüsen, die dann zuviel ihres Hormons ausschütten. Das Hormon setzt Kalzium aus den Knochen und Zähnen frei, wodurch der Kalziumspiegel im Blut ansteigt. Das führt zu Gelenkarthrose und anderen Arthrose- und Arthritisformen sowie Osteoporose und Zahnschäden. Mit zunehmendem Alter führen hohe Kalziumwerte zur Verkalkung von Weichteilgewebe, was Muskelverspannungen und Gelenksteifheit verursacht. Ebenso verkalken die Arterien und die Hormondrüsen, insbesondere die Zirbeldrüse und die Eierstöcke.

Auch zu Nierensteinen und Nierenverkalkung kann es kommen, was letztlich zum Nieren-versagen führt. Bormangel in Kombination mit Magnesiummangel ist für Knochen und Zähne besonders schädlich. Bor beeinflusst den Metabolismus von Steroidhormonen, besonders den der Sexualhormone. Bei Männern erhöht es den Testosteronspiegel, bei Frauen in den Wechseljahren den Östrogenspiegel. Es ist auch an der Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form beteiligt. Es hilft dem Körper dabei, Kalzium besser in den Knochen und Zähnen einzulagern, statt Verkalkungen im Weichteilgewebe zu verursachen. Auch von anderen positiven Effekten wird berichtet. So kam es zur Besserung bei Herzproblemen und Schuppenflechte, Stärkung der Sehkraft, des Gleichgewichtssinns und des Gedächtnisses sowie Verbesserung der Kognitionsleistung.

Der deutsche Krebsforscher Dr. Paul-Gerhard Seeger konnte zeigen, dass Krebserkrankungen üblicherweise mit dem Verfall der Zellmembranen beginnen. Weil Bor so wichtig für die Funktion der Zellmembranen ist, könnte der heute weit verbreitete Bormangel ein ernstzunehmender Auslöser von Tumorwachstum sein.
Borverbindungen haben tumorhemmende Eigenschaften und sind „potente Wirkstoffe gegen Osteoporose und Entzündungen. Sie wirken hypolipämisch, gerinnungshemmend und verhindern Gewebsentartungen“.

Schon dieser kurze Überblick verdeutlicht, wie umfassend der Einfluss von Bor auf unsere Gesundheit ist. Einige Aspekte möchte ich im folgenden ausführlicher beschreiben.


Die Arthrose-Kur von Rex Newnham
In den 1960er Jahren erkrankte der Osteopath und Naturheilkundler Dr. Rex Newnham an Arthrose.
Er arbeitete damals als Boden- und Pflanzenkundler an der Universität von Perth in Australien. Konventionelle Medizin schlug bei ihm nicht an. Durch sein Wissen über die Biochemie der Pflanzen kam er der Ursache der Erkrankung auf den Grund. Ihm war aufgefallen, dass die Pflanzen in seiner Gegend starke Mineraliendefizite aufwiesen, und er wusste, dass Bor den Kalziumstoffwechsel von Pflanzen unterstützt. Also beschloss er, versuchsweise 30 Milligramm Borax pro Tag einzunehmen. Innerhalb von drei Wochen waren seine Schmerzen, die Schwellungen und die Gelenksteifheit verschwunden.

Er berichtete den Gesundheitsbehörden und medizinischen Hochschulen von seiner Entdeckung – dort interessierte sich aber niemand dafür. Andere Arthrose Patienten waren von der Wirkung allerdings begeistert. Einige hatten aber Angst, etwas einzunehmen, das mit einer Giftwarnung auf der Verpackung versehen und eigentlich gegen Ameisen und Kakerlaken gedacht war. Newnham ließ schließlich Tabletten mit einer sicheren und wirksamen Borax-Dosis herstellen. Nur durch Mundpropaganda verkaufte er in den folgenden fünf Jahren 10.000 Tablettenflaschen pro Monat. Als er den Ansturm nicht mehr bewältigen konnte, beauftragte er einen Medikamentenhersteller mit der Vermarktung.
Das war ein schwerer Fehler.

Ihm wurde signalisiert, dass durch sein Mittel teurere Medikamente verdrängt und die Gewinne der Industrie zurückgehen würden. Repräsentanten der Pharmaindustrie in den australischen Gesundheitsausschüssen konnten im Jahr 1981 eine Verordnung durchsetzen, die Bor und Borverbindungen für giftig erklärte, egal in welcher Konzentration. Newnham musste 1.000 Dollar Strafe wegen des Verkaufs von Giftstoffen zahlen, und die Verbreitung seines Arthrosemittels in Australien war wirkungsvoll gestoppt.

Daraufhin publizierte er mehrere wissenschaftliche Artikel über Borax und Arthrose. Einer beschrieb einen Doppelblind-Versuch, der Mitte der 1980er Jahre im Royal Melbourne Hospital durchgeführt wurde. Bei 70 Prozent der Teilnehmer, die den Versuch abschlossen, hatten sich die Symptome deutlich gebessert, aber nur bei zwölf Prozent in der Placebo-Gruppe. Unerwünschte Nebenwirkungen traten nicht auf. Einige Patienten berichteten allerdings, dass sich ihre Herzprobleme ebenfalls gebessert hätten. Insgesamt wurden besseres Allgemeinbefinden und weniger Ermüdungserscheinungen festgestellt.
...

In früheren Artikeln habe ich beschrieben, dass solche vorwiegend durch Antibiotika ausgelösten Prozesse eine grundlegende Ursache der meisten modernen Erkrankungen sind. Das macht Borsäure und Borax zu essenziellen Heilmitteln. Aber auch aus vielen anderen Gründen können sie gar nicht hoch genug gewürdigt werden.
Wenn sie so viel besser als herkömmliche Medikamente wirkt, warum benutzt man Borsäure dann nicht gleich als erstes Mittel der Wahl? Oder das noch effektivere Borax? Eine weitere Studie aus der Türkei15 attestiert Borsäure einen Schutzeffekt bei Lebensmitteln, die mit Schimmelpilzgiften, insbesondere fungalen Aflatoxinen belastet sind. Aflatoxin B1 beispielsweise verursacht schwere DNS-Schäden. Es ist der stärkste je getestete Krebserreger und betrifft vor allem die Leber und die Lunge. Außerdem wirkt es immuntoxisch und verursacht Geburtsfehler und Todesfälle bei Nutztieren und Menschen. Die Behandlung mit Borsäure führte zu besserer Widerstandsfähigkeit der DNS gegen oxidative Schäden durch Aflatoxin B1. Die starke fungizide Wirkung der Borsäure ist natürlich der Grund, warum sie traditionell als Lebensmittelkonservierungsstoff verwendet wurde.

Borax kann – ähnlich wie die ebenso unter Beschuss stehende Lugol’sche Jod-Lösung – zur Entfernung von Fluorid und im Körper angesammelten Schwermetallen verwendet werden.16 Fluorid ist knochenschädigend, verursacht Verkalkungen in der Zirbeldrüse und führt zu Schilddrüsenunterfunktion. Borax reagiert mit Fluorid-Ionen zu Bor-Fluoriden, die mit dem Urin ausgeschieden werden.
In einer chinesischen Studie wurde Borax getestet, um 31 Patienten zu behandeln, die unter Skelettfluorose litten. In der dreimonatigen Versuchszeit wurde die Dosis langsam von 300 auf 1.100 Milligramm pro Tag erhöht; eine Woche im Monat wurde pausiert. Nach der Behandlung zeigten sich Verbesserungen von 50 bis 80 Prozent. Eine Forumsteilnehmerin hatte mehr als zehn Jahre lang unter Fibromyalgie und Rosazea, chronischem Erschöpfungssyndrom und Kiefergelenksschmerzen (kraniomandibuläre Dysfunktion) gelitten. Als Ursache hatte sie Fluorid in Verdacht. Sie löste 1/8 Teelöffel Borax und 1/8 Teelöffel Meersalz in einem Liter chlorfreiem Wasser und trank die Mischung fünf Tage pro Woche. Innerhalb von zwei Wochen klärte sich ihre Gesichtshaut, die Röte verblasste, ihre Körpertemperatur normalisierte sich. Sie hatte wieder mehr Energie und konnte ihr Übergewicht stetig reduzieren.

Ein anderer Beitrag spricht für sich: „Vor sieben Jahren Schilddrüsenkrebs gehabt, das nächste Jahr Nebennierenschwäche, dann zu früher Eintritt in die Wechseljahre, ein Jahr später Gebärmuttervorfall und-Entfernung. Im Jahr danach Fibromyalgie und Neuropathie. Als kleines Kind immer fluoriertes Wasser und Fluortabletten bekommen. Im Herbst 2008 stand ich vor der Vollinvalidität. Ich konnte kaum laufen, vor Schmerzen nicht schlafen. Jeden Tag wegen der Rückenschmerzen erbrochen. … Nachdem ich etwas über Fluorid gelesen hatte, wurde mir klar, woher meine Probleme kamen. Ich begann die Borax- Entgiftung mit 1/8 TL in einem Liter Wasser, und nach drei Tagen waren meine Symptome fast weg.“

Kalzium-Magnesium-Stoffwechsel
Kalzium und Magnesium sind Gegenspieler (Antagonisten) im menschlichen Körper. Gleichzeitig besteht auch Kooperation zwischen ihnen. Etwa die Hälfte des gesamten körpereigenen Magnesiums findet sich in den Knochen, die andere Hälfte im Inneren der Gewebe- und Organzellen. Nur ein Prozent befindet sich im Blut. Die Nieren halten den Spiegel konstant, indem sie mehr oder weniger davon mit dem Urin ausscheiden. Dagegen befinden sich 99 Prozent des Kalziums in den Knochen und der Rest in der Flüssigkeit außerhalb der Zellen. Muskeln kontrahieren, wenn Kalzium in die Zellen gelangt, und entspannen sich, wenn es wieder herausgepumpt wird und Magnesium an seine Stelletritt. Diese Zellpumpe benötigt viel Energie.
Haben Zellen zu wenig Energie, kann sich Kalzium im Inneren anreichern. Der Energiemangel kann durch Candida verursacht werden, ebenso durch einen gestörten Zucker- oder Fettstoffwechsel, Fehlernährung, oder durch die Ansammlung von Stoffwechselprodukten und -giften. Dadurch können sich die Muskeln nicht komplett entspannen, versteifen sich und werden verstärkt krampfanfällig. Die Blutzirkulation und der Fluss der Lymphe sind gestört. Je mehr Kalzium aus den Knochen in das Weichteilgewebe gelangt, desto schlimmer wird das Problem. In Nervenzellen kann sich Kalzium ebenso anreichern, was zu Störungen bei der Übermittlung von Nervenimpulsen führt. In den Augenlinsen verursacht es grauen Star. Durch zunehmende Verkalkung der Hormondrüsen wird die Hormonausschüttung gestört, und alle Zellen werden in ihren Funktionen behindert.
Außerdem verursacht Verkalkung intrazellulären Magnesiummangel. Magnesium wird zur Aktivierung zahlreicher Enzyme benötigt – der Mangel führt zu weniger effizienter oder blockierter Energieproduktion. Dazu schädigt überschüssiges Kalzium die Zellmembranen.
Dadurch können Nährstoffe schlechter in die Zellen hinein-, und Abfallprodukte des Stoffwechsels wieder heraustransportiert werden. Wird der intrazelluläre Kalziumspiegel zu hoch, sterben die Zellen ab. Hier zeigt sich die Bedeutung von Bor bei der Regulierung der Zellmembranfunktionen, besonders beim Durchlass von Kalzium und Magnesium.
Durch Bormangel reichert sich zu viel Kalzium in den Zellen an, und das Magnesium kann nicht hineingelangen, um es zu ersetzen. Dieses Problem und die damit einhergehenden Krankheiten finden wir vorwiegend bei alten Menschen. Bei jungen, gesunden Menschen ist ein Kalzium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 normal. Es wird durch gute Ernährung sichergestellt. Je älter wir werden, desto mehr Magnesium und weniger Kalzium benötigen wir.
...

Damit Bor seine volle Wirkung bei der Gewebe-Entkalkung erreicht, wird genügend Magnesium benötigt. Bei älteren Patienten empfehle ich 400 bis 600 Milligramm, mit der Borax-Dosis über den Tag verteilt eingenommen, bei langwierigen Gelenkproblemen zusätzlich transdermales Magnesium (Hautpflaster). Oral kann Magnesium allerdings abführend wirken, evtl. muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Ob eine Ergänzung mit Kalzium notwendig und nützlich ist, bezweifle ich – selbst bei Osteoporose. Meiner Ansicht nach haben die Betroffenen genügend Kalzium im Weichteilgewebe gespeichert, wo es nicht hingehört. Durch Nahrungsergänzung mit Bor und Magnesium sollte das deplatzierte Kalzium in die Knochen umgelagert werden. Die Konzentration der Schulmedizin auf hohe Kalziumgaben betrachte ich als beschleunigtes Altern auf Rezept.
...

Giftig oder nicht?
In den Gesundheitsbehörden sorgt man sich wegen der möglichen Toxizität von Bor. Wenn sie das Folgende über Natriumchlorid (Tafelsalz) lesen, machen Sie sich vermutlich auch Sorgen.[19]

„Akute orale Toxizität (LD50 – die Dosis, bei der die Hälfte der Versuchstiere stirbt): 3.000 mg / kg (Ratte). Chronische Wirkung beim Menschen: Bei Körperzellen von Säugetieren erbgutverändernd. Bei Hautkontakt, Verzehr oder Inhalation schwach gefährlich. Niedrigste publizierte letale Dosis (oral) beim Menschen: 1000 mg / kg. Auf plazentalem Wege fruchtschädigend beim Menschen (Fetotoxizität, Abbruch), kann Risiko der Schwangerschaftstoxikose bei anfälligen Frauen erhöhen.
Kann Fruchtbarkeitsstörungen und Geburtsschäden bei Tieren, insbesondere Ratten und Mäusen verursachen (Fetotoxizität, Abbruch, Muskel-Skelett- Anomalien); beim Muttertier Schäden an Eierstöcken und Eileitern. Erbgutveränderung möglich (mutagen). Verzehr großer Mengen kann zu Magenverstimmungen mit Übelkeit und Erbrechen führen. Kann Verhaltensauffälligkeiten verursachen (Muskelspastik / Zuckungen, Somnolenz). Beeinträchtigung von Sinnesorganen, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System. Fortgesetzte Aufnahme kann zu Dehydrierung, Organüberlastung und Koma führen.“

Vergleichen Sie das einmal mit dem Sicherheitsdatenblatt [20] für Borax:
„Niedrige akute orale Toxizität; LD50 bei Ratten 4.500-6.000 mg / kg Körpergewicht. Reproduktionstoxizität / Fruchtschädigung: Tierversuche bei Ratte, Maus und Hund zeigen bei hoher Dosis Auswirkungen auf Fruchtbarkeit und Hoden. Studien mit Borsäure bei Ratte, Maus und Kaninchen zeigen bei hoher Dosis Auswirkungen auf die fötale Entwicklung, einschl. Gewichtsverlust und geringfügigen skelettalen Veränderungen. Die verabreichten Mengen waren ein Vielfaches höher als die, denen Menschen normalerweise ausgesetzt sind. Keine Hinweise auf Kanzerogenität bei Mäusen. In einer Serie von Kurzzeit-Mutagenitäts-Untersuchungen wurde keine erbgutverändernde Wirkung festgestellt. Epidemiologische Untersuchungen ergaben keinen Anstieg von Lungenerkrankungen bei Menschen, die berufsbedingt chronisch Borax-Staub ausgesetzt sind, ebenso keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.“

Tafelsalz ist demnach 50 bis 100 Prozent giftiger als Borax und verändert das Erbgut; Borax ist in der Hinsicht harmlos. Kinder sind durch den Verzehr hoher Borax Mengen am meisten gefährdet. Schätzungen zufolge können fünf bis zehn Gramm schweres Erbrechen und Durchfall auslösen, zum Schock oder sogar zum Tod führen. Die tatsächlich tödliche Dosis ist aber in der Literatur schlecht dokumentiert. Die folgenden Daten über Vergiftungen stammen von der US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) und der Gesundheitsschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control).21,22
Ein Bericht über 784 Vergiftungsfälle durch versehentliche Einnahme von zehn bis 88 Gramm Borsäure listet keine Todesfälle. 88 Prozent der Fälle waren asymptomatisch, es wurde also keinerlei Wirkung bemerkt. Bei einigen Kindern und Erwachsenen, die mehr als 84 Milligramm Bor pro Kilogramm zu sich nahmen (entspricht über 40 Gramm Borax bei 60 Kilogramm Körpergewicht) wurden jedoch Auswirkungen auf Magen-Darm, Herz-Kreislauf, Leber, Nieren und das zentrale Nervensystem beobachtet. Es kam zu Hauterkrankungen wie Dermatitis und Erythema. Auch Todesfälle wurden gemeldet. Reproduktionstoxizität zeigte sich im Tierversuch als heikelste Nebenwirkung bei der Einnahme von Bor. Bei Ratte, Maus und Hund traten bei Dosen über 26 Milligramm Bor pro Kilogramm nach mehreren Wochen Schäden an Hoden und Spermien auf (entspricht 15 Gramm Borax pro Tag bei 60 Kilogramm Körpergewicht).
Das Hauptrisiko besteht für die Entwicklung des Fötus, wobei Ratten am stärksten betroffen waren. In einer Studie kam es während der Trächtigkeit bereits bei einer täglichen Gabe von 13,7 Milligramm Bor pro Kilogramm zu einer leichten Verminderung des Körpergewichts der Föten. Als sichere (wirkungslose) Dosis wurde eine tägliche Gabe von weniger als 13,7 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgesetzt, das entspricht ca. sieben Gramm Borax pro Tag bei 60 Kilogramm Körpergewicht. Fügen wir noch einen Sicherheitsfaktor hinzu, erhalten wir als wirkungslose Dosis täglich 9,6 Milligramm Bor pro Kilogramm, also fünf Gramm Borax bei 60 Kilogramm Körpergewicht. Eine Studie mit Ratten über drei Generationen hinweg ergab jedoch keine Reproduktionstoxizität (weder bei den Elterntieren, noch beim Nachwuchs) bei einer täglichen Gabe von 30 Milligramm Bor pro Kilogramm.

Über drei Generationen!

In einer weiteren Studie über drei Generationen zeigten sich bei täglich 17,5 Milligramm Bor pro Kilogramm keine Probleme (entspricht neun Gramm Borax bei 60 Kilogramm Gewicht). Die nächsthöhere getestete Dosis von 58,5 Milligramm pro Kilogramm (30 Gramm Borax bei 60 Kilogramm) führte jedoch zu Unfruchtbarkeit.
Daher können wir annehmen, dass die reproduktionstoxisch sichere Dosis täglich bis zu ca. 20 Gramm bei 60 Kilogramm Körpergewicht betragen kann. Bei Humanstudien ergaben sich keine Anhaltspunkte für mögliche Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit durch Borax. Untersucht wurden Menschen, die im Abbau und der Verarbeitung von Bor beschäftigt sind, sowie ein Teil der türkischen Bevölkerung, der einer hohen Bor-Belastung im Trinkwasser und im Boden ausgesetzt ist. Eine Studie berichtet sogar von gesteigerter Fruchtbarkeit (verglichen mit dem US-Durchschnitt) bei Arbeitern in der Borax-Produktion. Das sind wichtige Erkenntnisse. Die mögliche Schädigung der Zeugungsfähigkeit und des Fötus im Mutterleib (zusammengefasst als Reproduktionstoxizität) ist nämlich der offizielle Grund für den derzeitigen Vorstoß gegen Borax. Im oben zitierten Sicherheitsdatenblatt für Natriumchlorid steht auch:
„Natriumchlorid wird in einigen Reproduktionsstudien eingesetzt, um zu zeigen, dass keine Wirkung auftritt (negatives Kontrollmittel). Jedoch wurde auch exemplarisch daran gezeigt, dass beinahe jede Chemikalie im Tierversuch Fruchtschädigungen hervorrufen kann, wenn die Bedingungen der Studie entsprechend gestaltet sind.“
Behalten Sie das in Hinterkopf, wenn Sie das Folgende lesen.

Der Angriff auf Borax

Ca. 30 Prozent der Bevölkerung westlicher Länder leidet unter Arthritis und Arthrose in ihren verschiedenen Ausprägungen, sowie der damit verwandten Osteoporose. Durch die hohe Anzahl von Knochenbrüchen ist Osteoporose für mehr langfristige Klinikaufenthalte verantwortlich als jede andere Krankheit. Insbesondere Hüftfrakturen benötigen viel Zeit zur Ausheilung.
Für die Medizin- und Pharmaindustrie stellt das eine bedeutende Einkommensquelle dar. Würde der Heilansatz mit Bor und Magnesium einer breiten Öffentlichkeit bekannt, könnte diese Quelle versiegen, und das System würde kollabieren. Weil es sich um den weltweit größten und profitabelsten Industriezweig handelt, darf das natürlich nicht passieren.

Die Pharmaindustrie finanziert einen Großteil der Forschung. Bisher gab es von dieser Seite keine Bestrebungen, Dr. Newnhams Ergebnisse oder andere positive Studien zu reproduzieren. Stattdessen fließen Gelder in die Entwicklung patentierbarer Bor-Medikamente mit eingeschränktem Anwendungsbereich, z. B. in der Chemotherapie – oder in Forschung, um Bor zu diskreditieren. So zeigte ein Reagenzglas-Experiment, dass eine relativ geringe Borax-Dosis von vier Gramm die Lymphozyten schädigen kann. Eine frühere derartige Studie zeigte übrigens, dass Vitamin-C-Zusätze toxisch sind.
Die meisten positiven Borax-Studien kommen heute aus China, Japan und der Türkei.

PubMed ist eine öffentlich finanzierte Datenbank mit biomedizinischen Forschungspublikationen. Andere Artikel von Newnham, R. E und Zhou, L. Y. werden dort noch gelistet, dagegen sind die beiden wichtigen oben erwähnten Arbeiten (über die Arthrose-Studie im Royal Melbourne Hospital und die Borax-Behandlung der Skelettfluorose in China) inzwischen verschwunden. Sie gehören aber in die Datenbank und waren hier ursprünglich offenbar auch gelistet. Ich vermute, dass sie bewusst entfernt wurden, damit sie in anderen Arbeiten nicht zitiert werden können.
Außerdem wird immer mehr Energie investiert, um Borax wegen seiner vermeintlich reproduktionstoxischen Wirkung öffentlich zu verteufeln. Zum Beispiel las ich kürzlich einen Artikel eines „leitenden Wissenschaftlers“ der „grünen“ Environmental Working Group, einer US-Umweltorganisation. Darin wurden die angeblichen Gefahren von Borax derart übertrieben, dass die meisten Leserkommentare am Schluss etwa in die Richtung gingen:
„Danke, dass Sie mir die Augen geöffnet haben. Ich wusste gar nicht, wie giftig und gefährlich Borax ist, und werde es mit Sicherheit nicht mehr beim Waschen oder beim Reinigen meiner Küche und Toilette verwenden.“

Hier handelt es sich offensichtlich um eine gezielte Kampagne, um der Bevölkerung das Borax-Verbot als wohltätigen Akt erscheinen zu lassen. Bei Reinigungs und Waschmitteln wurde Borax inzwischen durch einen Ersatzstoff ausgetauscht. Die EU hat die Kampagne ins Rollen gebracht: Im Juni 2010 wurden Borax und Borsäure als „reproduktionstoxisch Kategorie 2“ klassifiziert.
Das bedeutet: Sie werden für Menschen in hoher Dosis als fruchtschädigend und fortpflanzungsgefährdend angesehen. Auf der Verpackung muss das Giftwarnsymbol (Schädel mit gekreuzten Knochen) aufgedruckt sein. Seit Dezember 2010 sind die Stoffe in der EU nicht mehr im Handel erhältlich. Die Klassifizierung gilt inzwischen für ganz Europa – nicht-EU-Länder haben allerdings noch ein wenig Spielraum beim Verkauf.
Die Europäische Chemikalienagentur ECHA gab als Grund für die Neueinstufung von Bor-Produkten an (paraphrasiert):
„Die verfügbaren Daten zeigen keine wesentlichen Unterschiede zwischen Labortieren und Menschen. Daher ist davon auszugehen, dass die bei Tieren beobachteten Auswirkungen auch bei Menschen eintreten könnten. Epidemiologische Studien beim Menschen sind nicht hinreichend, um schädliche Auswirkungen anorganischer Borate auf die Fruchtbarkeit ausschließen zu können. 17,5 Milligramm Bor pro Kilogramm pro Tag wurde als NOAEL (No Observed Adverse Effect Level; Menge, bei der keine schädliche Wirkung beobachtbar ist) für die Fruchtbarkeit männlicher und weiblicher Tiere ermittelt. Bei Ratten trat bei 13,5 Milligramm Bor pro Kilogramm pro Tag ein verringertes Fötal Gewicht auf. Eine sichere Obergrenze von 9,6 Milligramm pro Kilogramm pro Tag wurde ermittelt.“[24]

Was sie damit wirklich sagen:
„Für Menschen haben wir keine Daten. Tierversuche legen nahe, dass der Verzehr von täglich ca. zwei Teelöffeln Borax die Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht gefährdet. Um absolut sicherzugehen, dass niemand geschädigt wird, verbieten wir es aber komplett.“
Wichtig dabei: Die Entscheidung bezieht sich gar nicht auf Borax in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln, wo es bereits verboten ist. Es geht lediglich um die allgemeine Verwendung z. B. in Reinigungs- und Waschmitteln oder als Insektizid. Weil Borax nicht ohne weiteres eingeatmet oder durch Hautkontakt aufgenommen werden kann, ist es schwer vorstellbar, wie bei normaler Anwendung auch nur einige Milligramm pro Tag in den Körper gelangen sollen. Würde derselbe Standard an alle Chemikalien angelegt, blieben keine mehr übrig. Die für die Einstufung grundlegende Studie wurde im Jahr 1972 publiziert.
Warum wird sie gerade jetzt ausgegraben, um das Borax-Verbot zu rechtfertigen? In den letzten 40 Jahren hat sich niemand dafür interessiert. Wissenschaftlich gesehen ergibt das keinen Sinn, zumal der Borax-Ersatz hauptsächlich aus Natriumperkarbonat besteht, das dreimal giftiger ist als Borax (akute orale LD50-Werte für Tiere liegen zwischen 1.034 und 2.200 Milligramm pro Kilogramm pro Tag).[25]
Selbst das oft verwendete Natriumbikarbonat (Natron) ist fast doppelt so giftig wie Borax (LD50 bei 3.360 Milligramm pro Kilogramm).[26] In den hohen Dosen, die Fruchtbarkeitsprobleme bei Ratten und Mäusen verursachen, sind beide Chemikalien bislang nicht auf ihre Langzeit-Reproduktionstoxizität getestet worden. Dasselbe gilt für Waschpulver, wo es heißt, dass Toxizität bei sachgerechter Anwendung nicht zu erwarten sei, bzw. dass keine Tests zur Reproduktionstoxizität durchgeführt wurden. Einige Inhaltsstoffe dieser Produkte sind giftiger als Borax.
Trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise ist nun alles in die Wege geleitet, um Borax und Borsäure kurzfristig weltweit aus dem Handel nehmen zu können.
Damit hat die Pharmaindustrie alle von Borax ausgehenden 'Gefahren' unter Kontrolle gebracht und ihre enormen, weiltweiten Profite und ihr Überleben gesichert.
"

Quelle:auszugsweise
Original-Blog

Dazu kann man schlussendlich nur feststellen: Wenn Profite und deren Gefährdung in Rede stehen, dann sollte man besonders wachsam und skeptisch sein, insbesondere, wenn die Profiteuere - nicht nur - unser Staat und dessen Lobbyisten sind, deren Profitgier in Gefahr gerät, beeinträchtigt zu werden.

Auf der anderen Seite ist es aber - zum Glück - so, dass, wo ein Wille ist auch ein Gebüsch ist.
Mit anderen Worten: Wenn man nur ernsthaft will, dann findet man trotz alledem immer noch ein Mauselöchlein, durch das man sein Pülverchen an Land ziehen kann.
SPOILER:
Original-Blog:
http://stevenblack.wordpress.com/2013/0 ... rschwrung/
Kurzlink: http://wp.me/p2f7C2-13K

(siehe auch Kommentar von:
Kingfisher vom 15.06.2013 :-)
http://stevenblack.wordpress.com/2013/0 ... ment-44403


Kingfisher Permalink
15. Juni 2013 16:34

Wirklich sehr guter Artikel! Typisch Pharmakonzerne: alles was deren ohnehin schon unermesslichen Profite auch zu schmälern verdächtig ist muss verboten werden und so hoch gehängt werden, dass niemand mehr dran kommt. – Aber einer kommt doch immer dran :-) Und das ist auch gut so!

Achso, woher ihr Borax kriegen könnt? Vielleicht kann man euch über http://www.acrimonia.info weiterhelfen, die haben viele Kontakte. Einfach mal über deren Kontakt-Seite anfragen.
---

Angebot:
CU-Borax *)

-> unzulässige Werbung entfernt <-

Borax steht ggf. nur noch einem sehr begrenzten Benutzerkreis mit staatlichen Sonder-
genehmigungen u. nachweisender Dokumentationspflicht, z.B.
an Forschungsanstalten, zertifizierte Gewerbebetriebe etc. zur Verfügung.]
[Kontakt via:
"Spacerider" <springtime [at] contractor.net>]
***
Zusatzempfehlung zur optimalen Wirkweise:
apothekenpflichtig
KNEIPP Magnesium 400 Tabletten
Anbieter: Kneipp-Heilmittelwerk
Darreichungsform: Tabletten
Packungsgröße: 30 St
Ihr Preis: 4,28 € (Preis kann je nach Apo. schwanken)
enthält keine Calziumanteile
!Wichtig: darauf achten, dass nur reines Magnesium ohne Kalzium + Vit.C-Zusätze
verwendet wird (Vitamine-Zusatz des B-Complexes ist unbedenklich)

*) CUB:
untere Dosis p/Tg. >300,0 mg(<60 kg Körpergewicht)
mittlere Dosis p/Tg. 400 mg - 500 mg m(>60 - <80 kg Körpergewicht)
Schwergewichte Dosis/Tg. 600 mg - 750 mg (>80 - >100 kg Körpergewicht)
mittlere Erhaltungsdosis p/Tg. 150 mg - 200 mg


Spätestens, wenn es um die eigenen gesundheitlichen PROs geht, sollte man den Profiteuern und ihren Mafiosi 'nen "Vogel zeigen" - (fubar).

Ich persönlich bin jedenfalls - schon nach nur knapp 3 Monaten - von den - durch Laborbefunde bestätigten - Ergebnissen absolut begeistert,

sagt MASRUR (KT)
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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Re: Die Borax-Verschwörung

Beitragvon MASRUR » Di 11. Mär 2014, 21:20

Nach dem nun ca. 9 Monate vergangen sind ist es wohl an der Zeit für einen bewertenden Kommentar zu der vielerorts veröffentlichten Äusserung: Borax entkrustet und aktiviert dadurch die Aktivität der Zirbeldrüse - vielen auch besser bekannt unter dem Begriff "Das 3. Auge".

Wie ich ja früher schon darauf hingewiesen habe, dass ich genau dieses Experiment persönlich durchführen werde, um zu sehen, wie es mit den diesbezüglichen Wahrheitsgehalt bestellt ist, kann ich nun heute mit den ersten Erfahrungen dienen.

Borax dient u.a. auch der Entkrustung der Zirbeldrüse und dient ihrer Aktivierung:

Dieser Meinung kann ich mich nicht anschliessen. Vielmehr meine ich, dass Borax die an es gestellten speziellen Erwartungen nicht erfüllt.

Ich selbst habe vor nunmehr 9 Monaten aufgrund vielfältiger Berichte Im Internet angefangen, Borax regelmässig und unterbrechungslos zu nehmen, nämlich in jeweils 500 ml Wasser, angefangen mit 350 mg bis hin zu heute mtl. gesteigert auf nunmehr 700 mg/tägl.

Zwar sind die Auswirkungen auf das allgemeine Gesudheitsempfinden durchaus als positiv anzusehen, jedoch in Bezug auf die Zirbeldrüse sind sämtliche Aktivitäten/Resultate absolut 0.

Ich werde jedoch auch weiterhin meine tägl. Dosis Borax geniessen, jeweils mtl. um 100 mg gesteigert bis voraussichtlich 1.200 mg max. p.T. erreicht sind (oder unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten) und dann noch einmal eine Bewertung vornehmen.

Was überigens die auf die Funktion der Zirbeldrüse zugeschnittenen Meldungen von Krill-Oel und/oder anderen Lebertranprodukten angeht, so halte ich dieses ebenfalls lediglich für einen Hype, ohne die Verwirklichung der zugeschriebenen positiven Eigenschaften bezüglich der Zirbeldrüse.

Da verdienen sich einige Firmen eher mit der subjektiven Gut- und Leichtgläubigkeit vieler Menschen ein fettes Bankkonto, was bei den Preisen auch sehr offenkundig wird.

Zu meiner Zeit gab es reines Dorsch-Oel (Lebertran) noch in 1/2-Ltr.-Flaschen, kühl gestellt auf der Kellertreppe und quasi jedes Kind im Lande durfte sich jahrelang täglich einen oder zwei Esslöffel davon - oft eher widerwillig als willig - die Zunge hinunterspülen.
Auch da hat es allenfalls dem gesundheitlichen Allgemeinbefinden geholfen, statt auch den spirituellen Bereichen.

Sowohl Borax als auch die Oele aus Meerestieren gewonnen verfügen in der Tat über sehr positive Wirkungsweisen auf die körperliche Gesundheit und damit auch das allgemeine Wohlbefinden.
Wer aber den vielfältigen, unterschiedlichen Aussagen glaubt, diese Stoffe beeinflussen das 3. Auge (Zirbeldrüse) in der Weise, dass damit z.B. die fluoriden Verkrustungen und andere sich dort verfestigte Plaque aufbrechen und entfernen lassen, mit der Folge, dass die Zirbeldrüse nun beginnt ihre ursprüngliche Funktion wieder aufzunehmen und sich aktiviert,
der dürfte sich wohl einer Illusio hingeben.

Meinen persönlichen bisherigen 9-monatigen Erfahrungen zur Folge verleiht Borax der Zirbeldrüse jedenfalls kein "neues Leben" (effektive Aktivität).

Sorry, wenn das einige von euch nun enttäuschen sollte ...

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Re: Die Borax-Verschwörung

Beitragvon Paran » Mi 23. Jul 2014, 09:55

Wenn die Pharmaindustrie es geschafft hat, Borax als "giftig" zu erklären und vom Markt nehmen zu lassen, du aber anderweitig schreibst, du nimmst ne tgl. Dosis Borax, so tut sich mir die Frage auf, woher du das Zeug beziehst. ;)
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Re: Die Borax-Verschwörung

Beitragvon MASRUR » Sa 9. Aug 2014, 13:21

Ha, ha Paran, gute Frage - nächste Frage.

Du weisst doch wohl, ein alter Esel hat viele Tricks (chuckle)

Und auch (gerade) in einem solchen Falle gilt das Sprichwort: Dumm darf man ja sein, man muss sich nur zu helfen wissen, oder, wo ein Willen ist, da ist auch ein Gebüsch :D

Du glaubst doch nicht wirklich, dass, nur weil der Staat etwas verbietet, um ein paar schmierige Lobbyisten happy zu machen (in diesem Fall die Behinderten von der Pharmaindustrie), die schlauen Bürger im Lande sich deshalb auch wirklich alles verbieten lassen.

Aber, wieso fragst du?,

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Re: Die Borax-Verschwörung

Beitragvon Paran » So 10. Aug 2014, 12:38

Ich fragte, weil ich ***.

Ich war noch nie ein Mensch, der sich irgendwelche Ratschläge und vermeintliches "Wissen" über "Gut" oder "Böse" aus dritten Quellen bezogen hat. Bevor ich mir über irgendetwas ein Urteil zu bilden vermag, möchte ich, dass ich meine Beurteilung begründen kann. Begründen aufgrund eigener Erfahrung.

Oder um das in einem Satz zusammenzufassen: Ich traue nur Studien, die ich selber gefälscht habe.

;)

Die Unschuldsvermutung - allgemein bekannt aus Gerichtsverhandlungen - gilt für mich in allen Aspekten. Erst aufgrund eigener Erfahrung kann ich beurteilen, ob meine Unschuldsvermutung beibehalten werden kann oder nicht.
Zuletzt geändert von MASRUR am Mo 11. Aug 2014, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: *** Auch die Sicherheit unserer User liegt uns persönlich sehr am Herzen :D
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