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Wege der Magie

Alles über Magie

Re: Wege der Magie

Beitragvon Mikaloa » So 14. Jul 2013, 16:21

Hmmm, die satanische Bibel las ich mal vor einiger Zeit. Danke für die Auffrischung, ich habe in der Tat vieles bereits wieder im Hinterkopf verschwinden lassen.

So habe ich das Ganze noch nicht betrachtete. Mir wurde bisher immer eingebleut immer mit Vorsicht an alles (bezogen auf Magie) ran zu gehen. Wird wohl noch ein Stück Arbeit auf mich zukommen.

Danke!
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Re: Wege der Magie

Beitragvon Rainbow Dash » So 14. Jul 2013, 17:06

Genau das sollst du trotzdem.
Masrur hat auch geschrieben:"Aber das muss wirklich jedermann für sich selbst entscheiden, was er wie, warum, wodurch und wann tut."

Du darfst alles machen, du darfst schädigen, du darfst helfen. Schlussendlich aber musst du mit den Konsequenzen für dich leben. Nicht zuletzt auch mit deinem Gewissen. Und hier heißt es für die jungen Anfänger immer: tue niemandem etwas. Das aber, weil sie sich gerne überschätzen und die Konsequenzen dann doch nicht ernst nehmen, bis eben etwas passiert.

Mit einem Schwert oder einer Pistole sollte man ja auch vorsichtig sein .-.

Gruß
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Re: Wege der Magie

Beitragvon MASRUR » So 14. Jul 2013, 19:10

Öhm, ich gehe dann mal mit schlechten Beispiel voran (aber kein Grund zur Nachahmung!) und mit einem 1-Satz-Posting: indem ich Rainbow voll und ganz zustimme (Rainbow Dash » So 14. Jul 2013, 19:06 ),

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Re: Wege der Magie

Beitragvon Statuve » Fr 26. Jul 2013, 21:52

Grüße.

Ich möchte hiermit mal einen Cut zu allen vorherigen Diskussionen setzen und mal wieder etwas über Magie für euch niederschreiben.

Und zwar möchte ich mich heute mit Ritualen beschäftigen.

1. Was sind Rituale?

Rituale sind Handlungen die immer gleich ablaufen. Sie finden sich im Grunde erst einmal überall im Alltagsleben. Beispielsweise ist das Händeschütteln nach erfolgreichem Abschluss eines Geschäftes ein Ritual. Um diese soll es mir jedoch hier nicht gehen. Ich möchte mich hier ausschließlich auf magische Operationen beschränken.

2. Welchen Zweck haben magische Rituale?


Man betrachte das Ritual als ein Werkzeug. Ein solches kann man für jeden beliebigen Zweck benutzen, für den es erdacht ist. Somit gibt es für jeden Zweck auch ein eigenes, am besten individuelles Ritual. Dieses soll nun dabei helfen, das vorher festgelegte Ziel zu erreichen und dabei kann es sich um alles mögliche handeln, ob das nun eine gewisse Erfahrung ist, ein bestimmter Gegenstand oder einfach nur das Schaffen einer magischen Atmospähre, die dem Magier dazu dient in tiefere Trance zu gleiten. Fazit: Rituale haben unendlich viele Zwecke.

3. Wodurch hilft ein Ritual einen bestimmten Zweck zu erreichen?

Ein Ritual ist im Idealfall vom Magier selbst erdacht und funktioniert somit für jeden ganz individuell, da es natürlich viele verschiedene Ansichten darüber gibt, wie Magie tatsächlich funktioniert. Der Eine ist der Meinung, er würde eine Wesenheit beschwören, die ihm dabei hilft seine Absichten zu erreichen, der Andere vertritt die Ansicht, dass alles was er tut durch Energien bestimmt wird, die er manipuliert. Auf die verschiedenen magischen Paradigmen möchte ich jedoch erst an einer anderen Stelle eingehen.

4. Aufbau des Rituals.

Wie bereits erwähnt, sollte ein Ritual möglichst von der Feder des Magiers selbst stammen, denn alleine durch den Prozess des Nachdenkens über die geplante Vorgehensweise gibt dem Ritual schon eine gewisse Macht. Man sollte möglichst darauf achten, dass dem Unterbewusstsein alles logisch erscheint. Wenn bei einem Ritual gewisse Kräfte durch eine Handbewegung gebannt werden, dann sollten sie am Ende auch wieder durch eine Handbewegung entlassen werden. Doch das ist natürlich nicht alles, worauf es ankommt. Ich werde auch hierauf noch in einem späteren Abschnitt, in dem ich Analogien behandele, eingehen.

Beispiel für ein magisches Ritual:
1. Bannung der Kräfte durch ein "Kleines bannendes Pentagrammritual"
2. Beschwörung der Kraft, mit denen er versucht zu arbeiten
3. Meditation über die Natur der Kraft um tiefere Erkenntnisse für künftige Rituale zu gewinnen
4. Niederschrift von Erkenntnissen
5. Entlassung der Kräfte durch ein erneutes Pentagrammritual
6. Abschlussformel

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck vermitteln, um was es bei Ritualen geht. Dieses Thema ist jedoch zu umfangreich, um ihn in einen einzelnen Post abzuhandeln.

Cheers, euer Statuve (d)
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Re: Wege der Magie

Beitragvon Lytical » Sa 27. Jul 2013, 12:19

Aber geht das mit der Bannung nicht eigentlich einfacher? Z.b. bei einer Leermeditation bannt man doch auch das Alltagsbewusstsein, ohne vorher ein Ritual durchgeführt zu haben. Die Meditation an sich ist doch schon Ritual genug um zu bannen. Genauso würde ich sagen, dass irgendeine magische Tätigkeit an sich, Ritual genug ist, um zu bannen (bzw. den entsprechenden Willensfluss/"Gedankengang" an sich würde ich dann schon als Ritual ansehen und sone Sachen wie Handbewegungen usw. dienen dann sozusagen "nur- als Bekräftigung des Vorhabens.)
Prost^^ (beer)
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Re: Wege der Magie

Beitragvon Rainbow Dash » So 28. Jul 2013, 08:03

Hey,

man kann das alles eigentlich noch vereinfachen, die erweiterte Definition von Aleister Crowley geht so:
"Magie ist die Kunst und Wissenschaft, mit Hilfe veränderter Bewusstseinszustände
im Einklnag mmit dem Willen Veränderungen herbeizuführen."

Magische Werkzeuge, magische Techniken, Rituale usw. geben -finde ich- nur den Anker für einen bestimmten Bewusstseinszustand. (über Anker gibt es im Forum schon ein paar Threads)
Bei der Magie der leeren Hand verzichtet man gänzlich auf Werkzeuge und muss so nur durch den Geist einen Bewusstseinszustand erreichen.

Also: Ich finde Rituale sind nur eine Abkürzung zu einem bestimmten Bewusstseinszustand, wichtig hierbei ist, dass man Rituale regelmäßig macht, um sie wirksamer zu machen. Darüber hinaus können sie auch ihre eigene Glaubhaftigkeit verstärken und so den eigenen Zweifel etwas eindämmen.

Gruß
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Re: Wege der Magie

Beitragvon MASRUR » So 28. Jul 2013, 21:26

Lytical » Sa 27. Jul 2013, 14:19
zum Beitrag von Statuve » Fr 26. Jul 2013, 23:52
---
Lytical, du bist wieder einmal wirklich pragmatischer als der Urvater des Pragmatismus! (chuckle)
Wo bleibt nur dein Sinn für Ästhetik?
Natürlich geht es auch ohne jegliche Rituale.
Aber macht das die Ausübung der Magie, oder wie immer man es nennen will, nicht um sehr Vieles ärmer?
Was wäre Magie für einen Grossteil der Praktizerenden ohne die Schönheit der Rituale?
Ja, wie arm wäre die Magie denn, ohne die die Schönheit des Rituals?

Wer streng konservativ römisch-katholisch erzogen und aufgewachsen ist, der hat zumindest ein nahezu natürliches Grundverständis für Rituale und deren emotionale Berührtheit, aber auch für deren Ästhetik.
Wer einmal die Frühmesse um 06:00 Uhr morgens und einmal ein Hochamt am Sonntag um 10:00 Uhr oder die Christmette um Mitternacht zu Weihnachten besucht hat, der kennt die Unterschiede. Obwohl beide Messen die gleiche Grundlage haben, den gleichen Ablauf, dauert die Frühmesse in der Regel nur etwa eine halbe Stunde, während das Hochamt hingegen mindestens die dreifache Zeit in Anspruch nimmt.
Der einzige Unterschied liegt im jeweiligen Ritual, welches zur Frühmesse entbehrlich gemacht ist.
Rituale erwecken Emotionen, je nach dem, sogar sehr hochgradige Emotionen.

Je nach dem für welche Handlungsabsicht ein Ritual angewendet wird, erfolgen reaktive Emotionen, die den Geist öffnen, Gefühle und Eindrücke sensibilisieren und zu konkreten visuellen Zielvorstellungen führen.
Alles dieses ist der angestrebten magischen Handlung und deren gewünschten Ergebnisen durchaus sowohl wünschenswert als auch vorteilhaft.

Du brauchst sie nicht zwingend, die Rituale, um deine Magie in sehr profaner Art und Weise zu praktizieren und dies durchaus mit dem beabsichtigten Erfolg.

Du kannst auch zu deiner eigenen Hochzeit in zerrissenen, dreckigen Jeans erscheinen, in Schuhen, die zuletzt durch einen Misthaufe gelaufen sind und in zweifarbigen Socken, die zuletzt sechs Monate vorher eine Waschmaschine von innen gesehen haben. Und du kannst stinken wie ein Iltis.
Alles das macht den Vollzug der Eheschliesssung natürlich nicht weniger gültig.

So ist es auch mit der Magie.
Du kannst sie mit den entsprechenden Ritualen ausüben oder auch nicht; tust du es nicht, macht es das Ergebnis in seiner Qualität selbst auch nicht wertloser oder wertvoller.

Nichtsdestotrotz, du bringst dich unter bewusstem Verzicht auf das begleitende Ritual um eine grossartige aber auch evl. hilfreiche Erfahrung.

Ich selbst mag Rituale durchaus - auch, wenn ich sie nur eher sehr selten anwende,

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Re: Wege der Magie

Beitragvon Statuve » Di 30. Jul 2013, 08:20

Aber geht das mit der Bannung nicht eigentlich einfacher? Z.b. bei einer Leermeditation bannt man doch auch das Alltagsbewusstsein, ohne vorher ein Ritual durchgeführt zu haben. Die Meditation an sich ist doch schon Ritual genug um zu bannen.


Tatsächlich geht aus meiner persönlichen Erfahrung hervor, dass es mir deutlich leichter fällt ein Ritual durchzuführen um eine Trance herbeizuführen, als eine Meditation. Ich denke das hat viel damit zu tun, dass wir in Europa sehr vom Alltag und vom Verstand geprägt sind. Uns fällt es deutlich schwerer die Probleme des Alltags einfach so von jetzt auf gleich fallen zu lassen. Wenn ich mein (Unter-)Bewusstsein allerdings darauf trainiere bei gewissen Handlungen, eine bestimmte Trance zu erreichen, dann funktioniert das Ganze schon viel besser. Interessant wird es, wie bereits von Rainy erwähnt, wenn das Ritual durch ständige Wiederholung irgendwann so routiniert ist, dass schon bei der ersten vibrierten Silbe ein Trancezustand herbeigeführt wird und das funktioniert besser als ich mir es hätte vorstellen können.

Rituale sind äußerst mächtig und sind nicht umsonst beliebt. Ich würde jedem empfehlen sich mal ausführlich darüber zu informieren, denn sie können sehr nützliche Werkzeuge werden. Aber natürlich muss das jeder selbst entscheiden. Dem Einen fällt es durch Meditation leichter, dem Anderen bei einem Ritual und wiederum andere müssen sich nur eine Sekunde konzentrieren um in die Trance hinabgleiten zu können. Letzteres funktioniert dann besonders gut, nach eigener Erfahrung, wenn man mit diesem Zustand schon einigermaßen vertraut ist und ich konnte mir das durch Anwendung des simpelsten Rituals innerhalb einer Woche erarbeiten. Jetzt heißt es diesen Zustand nur noch zu vertiefen... aber egal x)

Allerdings weiß man nie, wie es einem leichter fällt, wenn man die andere Möglichkeit nicht mal ausprobiert... (smirk)

(d)
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Re: Wege der Magie

Beitragvon MASRUR » Mi 31. Jul 2013, 17:41

[Statuve] Tatsächlich geht aus meiner persönlichen Erfahrung hervor, dass es mir deutlich leichter fällt ein Ritual durchzuführen um eine Trance herbeizuführen, als eine Meditation.

Das liegt einfach darin begründet, dass ein Ritual wesentlich emotionaler ist, als eine einfache Meditation.
Bei der Meditation versucht man ja gerade nicht zu denken, den Kopf leer zu machen von nicht sachbezogenen Gedanken und Empfindungen, was die Konzentration auf den zu bewirken beabsichtigten Vorgang ganz erheblich "einschränkt".
Allerdings ist auch dies nur eine Frage der Übung, der Wiederholung.

Beim Ritual ist es nahezu genau umgekehrt. Wir lassen in der Sache Gefühle und Emotion ungehindert zu und erhalten dadurch ein viel weiteres, umfangreicheres Handlungsspektrum.
Folglich ist es auch gar nicht überraschend, dass uns Dinge beim Anwenden eines Rituals scheinbar viel besser gelingen.
Vergessen wir doch nicht, dass der Mensch ansich ein emotionales Wesen ist, dem es schwerer fällt, Emotionen auszuschalten, als sie vielmehr zuzulassen.

Aus diesem Grunde kann ich auch ohne schlechten Gewissens den Ausführungen von Rainbow zustimmen und natürlich auch deinen, Statuve.
Rituale/Emos machen in aller Regel Ausführungen leichter, wenn man Rituale präferiert,

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Re: Wege der Magie

Beitragvon Statuve » Mi 20. Nov 2013, 21:53

Weiter geht's, würde ich mal sagen.

Abermals verlängere ich meinen Thread über Magie und dieses Mal um die Kunst des Sehens. Mit dieser Methode soll es euch fortan möglich sein, alles zu sehen, was eurem Wesen entspricht. Dazu bedarf es kaum einer Erklärung, denn es ist so simpel, wie es eben nur sein kann.

Alles was ihr dafür tun müsst, ist, euch im Spiegel zu betrachten. Um das zu erklären, ist wichtig zu verstehen, dass der größte Teil unserer alltäglichen Wahrnehmung tatsächlich keine ist. Viel mehr handelt es sich dabei um unsere Erinnerung. Ihr habt richtig gehört. Wenn ihr also zur Arbeit fahrt, dann werdet ihr, vorausgesetzt ihr fahrt die Strecke bereits lange genug, zu 90 % nur das sehen, was eurer Erinnerung entspricht.

Warum? Ihr seid so damit beschäftigt über alle möglichen Dinge eures Lebens nachzudenken, dass so viel Energie dafür benötigt wird, dass nicht mehr genug übrig ist, um euch die Wahrheit zu zeigen - also zeigt euch euer Hirn einfach das, was sonst auch immer da ist. Das ist auch der Grund dafür, warum man Veränderungen an altbekannten Strecken erst etwas später wahrnimmt, wenn es sich dabei nicht gerade um einen umgestürzten Baum oder so handelt.

Im Wissen also, dass das, was ihr im Spiegel seht nur das ist, was eurer Erinnerung entspricht, setzt ihr euch nun davor und schaut euch tief in die Augen. Wichtig dabei ist, dass ihr keinerlei Erwartungshaltung habt (das ist nebenbei überall in der Psionik von überragender Bedeutung. Je selbstverständlicher die Psionik wird, umso effektiver wird sie.).

Betrachtet euch nun im Spiegel und fokusiert eines eurer Augen. Bleibt aber entspannt. Nach einiger Zeit wird sich euer Gesicht vielleicht verzerren, ihr dürft davor keine Angst haben, es kann euch nichts passieren. Alles was ihr dort seht, entspricht einfach nur der Wahrheit. Der schonungslosen Wahrheit.

Diese Technik hilft euch, euch selbst viel besser zu verstehen und ich behaupte auch, dass diese Technik es mir erst ermöglicht hat, mein Krafttier zu ergründen.

Angeblich soll es auch möglich sein dadurch die Aura sehen zu lernen und sogar alte Inkarnationen von sich zu sehen. Allerdings ist das von mir nicht verifiziert, aber wenn irgendjemand so eine Erfahrung gemacht hat - nur her damit.

Viel Spaß beim Glotzen wünscht euch
Euer Statuve (d)
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