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Brennender Mond, überfluteter Wald

Hier kannst du deine Erfahrungen mit deinen Träumen posten, ob Alptraum oder einen besonders schönen Traum.

Brennender Mond, überfluteter Wald

Beitragvon Lu7zaVortex » Mo 24. Mär 2014, 06:28

Heute Nacht hatte ich einen sehr intensiven Traum - ich würde ihn gerne mit euch teilen, falls ihr mehr über Traumdeutung wisst als das Internet, oder Erfahrungen mit ähnlichen Träumen gemacht habt.


Ich befand mich bei meinem Partner, als ich einen Anruf meiner Mutter bekam, ich solle sie doch Mal in ihrem neuen Haus besuchen. Da ich nichts zutun hatte, sagte ich noch für den gleichen Tag zu.
Mein Freund fand das nicht so toll, ich beruhigte ihn damit, dass ich schon am nächsten Morgen wieder da sein werde.
Also packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg zu meiner Mama.
Ich staunte nicht schlecht, als ich ankam, denn es war ein Haus inmitten eines gigantischen Mischwaldes, der so von Leben sprühte, dass ich auf einen Schlag alles Unglück vergaß.

Es dauerte eine Weile, bis ich das kleine Häuschen fand.
Doch angekommen, sprang mir meine Mutter entgegen und freute sich so sehr, dass mir Tränen in die Augen flossen. Es war später Nachmittag.
Sie lebte nicht alleine - sie teilte sich dieses Haus mit ein paar Freunden, und alle haben sie sich entschieden in diesem Haus als Selbstversorger zu leben.
Ich kann nicht leugnen, dass es ein wunderschönes Haus war, mit wunderschönen, liebevollen Menschen und ich fühlte mich dort wohler als manchmal bei meinem Partner.
Wie auch immer.

Als wir uns im Übergang von Tag zu Nacht befanden, begannen wir ein wenig auf der kleinen Veranda zu feiern.
Ich verstand mich super mit der kleinen, bunten Familie, die Sicherheit und Geborgenheit, die sie mir in dieser Nacht gaben, kann nicht in Worte gefasst werden.

Irgendwann gingen wir alle in das Haus und machten es uns irgendwo gemütlich um zu schlafen.
Der Schlaf war im Nu vorbei und als ich erwachte, fühlte ich mich anders als am Abend zuvor. Ich hatte ein Gefühl der Angst - was ich nicht verstand.
Ich stand also auf und ging erst mal langsam und leise auf die Veranda.
Da kam der Schock: Um uns herum war der ganze Wald von reinem, kalten Wasser überschwemmt. Komisch, es hatte ja nicht mal geregnet.
Es gab offensichtlich keinen Weg, um nach Hause zurückzukehren und ich begann mir Sorgen zu machen.
Ich verprach doch meinem Freund, ich würde gleich am Morgen wieder zurückkommen!

So ging ich auf die Suche nach meinem Handy, um ihn anzurufen, doch ich konnte es beim besten Willen nicht finden.
So fragte ich einen der Freunde meiner Mum, ob er mit mir einen Weg durch, bzw über das Wasser suchen will.
Er bejahte und wir begannen umherzulaufen.
Doch wir mussten feststellen, dass das Wasser wirklich überall im Wald war, und es wirklich keinen Weg durch gab. (Schwimmen wäre wohl Selbstmord gewesen, dieses Wasser war so kalt wie das in der Arktis.)
Ich tastete meine Jacke ab, und fand dadurch mein Handy.

Leider Gottes konzentrierte ich mich dann nicht mehr auf meine Schritte und fiel in das flüssige Eis.
Mein Begleiter zog mich sofort heraus und ich überprüfte das Handy auf Funktionalität. Ein Wunder - es funktionierte noch.

Zurück im Haus wählte ich die Nummer meines Partners, doch an der anderen Seite der Leitung nahm niemand ab.
Panik.

Die Bewohner des Hauses versuchten mich zu beruhigen, wir hätten hier doch alles, was wir brauchen und das Wasser bleibe ja nicht ewig hier.
Doch ich machte mir einfach Sorgen um meinen Freund, weil er sich vermutlich Sorgen um mich machen würde, wenn ich nicht zurückkam.

Den ganzen Tag versuchte ich ihn zu erreichen, doch keiner der Versuche glückte.
So verbrachte ich die Zeit im Wahn, in Panik und in Schutzlosigkeit.
Am Abend war mir alles andere als nach feiern, doch die Menschen hier bewegten mich doch dazu, mich mit ihnen auf die Veranda zu sitzen und ein bisschen zu trinken.
Diesesmal dauerte es nicht lange, bis alle müde waren, und wir gingen recht früh ins Haus zurück und suchten uns einen Schlafplatz.

Ich konnte natürlich nicht schlafen.
Ich stand auf, setzte mich zurück auf die Veranda und genoss die Ruhe.
Mein Blick wanderte zum Vollmond.
Schön war er heute Nacht, er leuchtete so stark, dass mir meine Augen schmerzten.
Und von der einen auf die andere Sekunde passierte es dann:
Der Mond kam näher - er wurde langsam größer und größer, bis alles in hellgoldenes Licht getaucht war.
Ich erstaunte, so etwas sah ich noch nie. Es war wunderschön.

Doch dann beunruhigte mich etwas - um den Mond begannen feuerrote Linien zu tanzen, es wurden mehr und mehr, bis es aussah, als würde der Mond in Flammen stehen.
Angst breitete sich aus, denn der Mond kam weiter auf uns zu.
Als dann die Feuerlinien nicht mehr um den Mond herum kreisten, sondern direkt auf uns zukamen, begann ich zu schreien.

Alle kamen sie hinaus und standen da, wie vom Blitz getroffen, als hätten sie den Tod gesehen - und stierten zum Mond.
'Zurück ins Haus!!', rief meine Mutter.

Wir waren schneller darin, als ein Marienkäfer von A nach B flog.
So beobachteten wir, wie die Flammen und der Mond weiter auf uns zukamen und uns letzendlich begrub.
Ich verlor das Bewusstsein(Oder so etwas ähnliches, ich übersprang einfach einen Moment in meinem Traum).

Am nächsten Morgen wurde ich vom Gebimmel meines Handys geweckt, ich öffnete die Augen und verstand gar nichs mehr - Warum war ich noch am Leben?
Ich rannte zu meinem Handy und nahm ab.
Mein Freund war dran, er fragte wo ich sei.
So erzählte ich ihm die Geschichte und er sagte er komme sofort her.
Ich wusste zwar nicht wie er das machen würde, denn wir waren ja überflutet, aber ich vertraute auf seine Ideen.
Nachdem die anderen wach wurden, setzten wir uns zusammen und sprachen über das Geschehnis.
Keiner wusste so recht, was zu dem Vorfall letzter Nacht zu sagen war.

Irgendwann stand mein Partner vor der Tür, wie auch immer er es hergeschafft hatte.
Ich brach in Tränen aus , er drückte mich an ihn und sagte: 'Komm, lass uns erst Mal ein bisschen runterkommen'.

Er nahm mich an der Hand, fragte meine Mama, wo es hier ein Zimmer mit einem Bett gab und führte mich dort hin.
Wir legten uns ins Bett, schmiegten uns aneinander und ich ließ mich fallen, die Welt war wieder in Ordnung.


Ich wachte auf und rannte erst Mal auf den Balkon um den Mond zu begutachten. Er war Gott sei Dank normal und sichelförmig (chuckle) .



Dann setzte ich mich an den PC, las ein bisschen in Traumdeutungsforen und brachte dann meinen Traum in Schriftform.

Hier mal das, was ich im Internet gefunden habe:

Mutter:
Die Mutter ist generell ein Symbol für das Weibliche. Im Traum steht sie meist für seelische Bereiche des Träumenden, die in der Kindheit durch die Mutter geprägt und angelegt wurden. Archetypisches Symbol, nach C. G. Jung auch 'das Geheime, das Verborgene, das Finstere, der Abgrund, die belebte Unterwelt, das Verführende und das Vergiftende, das Unentrinnbare' oder 'die magische Autorität des Weiblichen, das Gütige, Hegende, die Stätte der Wiedergeburt'. Obwohl die Mutter ein nährendes und schützendes Wesen ist, kann sie im Traum auch einen bedrohlichen, verschlingenden und fordernden Aspekt haben. Der Begriff 'Mutterkomplex' wurde von C. G.: Jung geprägt. Er bedeutet, daß unbewußte Vorstellungen, Gedankengänge und Erfahrungen die psychische Kraft einschließen und verkapseln, sprich dem Bewußtsein nicht mehr zugänglich machen. Dies kann zu psychischen Störungen oder physischen Krankheiten führen. Im ersten Jahr ist das Kind noch nicht lebensfähig ohne die Mutter, auch sieht es die Mutter als einen Teil der eigenen Persönlichkeit. Die Mutter legt also einen großen Teil der späteren Verhaltensweisen ihres Kindes bereits durch ihr Verhalten fest. Die Erfahrungen, die der Träumende in seiner Kindheit oder Jugend mit seiner oder durch seine Mutter gemacht hat, sind immer bestimmend für die Verhaltensweisen in späteren Partnerschaften. Ist die Mutter-Kind-Beziehung irgendwie gestört, ist die Erziehung zu hart oder zu verwöhnend, liegen darin bereits die Anfänge für Neurosen oder Fehlverhalten anderer Art im späteren Leben des Kindes. Wo die eigene Mutter im Traumbild erscheint, mangelt es dem männlichen Träumer vielfach an Selbständigkeit, auch versinnbildlicht die eigene Mutter seine unbewußte Vorstellung vom idealen Verhältnis Mann-Frau. Bei Frauen verkörpert die Mutter die Bewußtwerdung des echten weiblichen Wesens und stellt die Unbewußten Schattenseiten der Träumenden dar. Die unbekannte Mutter kann im Traum erweiterte Mutterfunktion von Staat oder Kirche darstellen. Träumt man von der bereits verstorbenen Mutter, ist das eine Warnung, die durch andere Traumsymbole verdeutlicht wird. Die noch lebende Mutter im Traum verlieren umschreibt das schlechte Gewissen, das man im Wachleben hat. Im übrigen kommt es in derartigen Träumen immer auch darauf an, wie man zu seiner Mutter steht oder gestanden hat. Die Mutter, mit der man sich nicht gut versteht oder verstanden hat, kann manche der hier gemachten Aussagen ins Gegenteil verkehren.


Symbol der Fruchtbarkeit,- träumt man von ihr selten, ist das seelische Verhältnis zu ihr in Ordnung,-

träumt man von ihr häufig, herrscht Unsicherheit,- die Selbständigkeit ist noch nicht erreicht,-

sehen: hat die Vorbedeutung von Glück,-
die eigene wie in ihrer häuslichen Umgebung gekleidet sehen: deutet auf zufriedenstellende Ergebnisse für alle Unternehmungen hin,-
die eigene küssen: man ist geschäftlich erfolgreich und wird von Freunden geschätzt und geliebt,-
einem rufen hören: man vernachlässigt seine Pflichten und verfolgt den falschen geschäftlichen Weg,-
sprechen: ein Vorhaben wird gelingen,- bald gute Nachrichten über sehr am Herzen liegende Angelegenheiten erhalten,-
vor Schmerzen schreien hören: es wird einem die Krankheit der Mutter prophezeit, oder es steht einem eine Bedrohung bevor,-
ausgemergelt oder tot sehen: bedeutet Kummer wegen einer Todesnachricht oder zugefügter Schmach,-
von der verstorbenen träumen: sie warnt uns vor etwas,-
eine sehen, die in Angst und Sorge um ihr Kind ist: es besteht die Gefahr, daß man von dem Unglück eines anderen Menschen in Mitleidenschaft gezogen wird,-
sehen, die sich glücklich und liebevoll um ihr Kind bemüht: man wird von dem Glück eines anderen Menschen profitieren,-
verlieren, die noch lebt: verspricht Trost und Hoffnung,- man wird von Gewissensbissen geplagt werden,-
ein Muttermal haben: bringt Schmerzen,-
Träumt eine Frau von ihrer Mutter, stehen ihr angenehme Aufgaben und ehrliche Freuden bevor.


Wald:
Assoziation: - das Reich des Unbewußten,- Naturkräfte. Fragestellung: - Welchen Teil meiner inneren Wesensart bin ich zu erkunden bereit?

Ein Traum vom Wald oder von einer Baumgruppe bedeutet in der Regel, daß der Träumende das Reich des Weiblichen betritt. Der Wald ist oft Ort der Prüfung und Initiation. Er konfrontiert den Träumenden mit seinem emotionalen Selbst, lehrt ihn, die Geheimnisse seines wahren Wesens und seine spirituelle Welt zu verstehen. Wald taucht oft auf, wenn man die Orientierung im Leben verloren hat, das Wesentliche nicht mehr wahrnimmt,- das fordert auf, ernsthaft nach dem Sinn des eigenen Lebens zu forschen, um wieder eine Richtung zu finden. Der grüne Wald soll Glück und Erfolg, der kahle Unglück und Sorgen ankündigen. Der Waldrand zeigt an, daß man aus einer mißlichen Situation wieder herausfindet, zuweilen weist er auch auf eine bevorstehende Trennung hin.

Der Wald ist im Traum ein Symbol für das Unbewußte. Findet die Traumhandlung in einem Wald statt, ist dies meist ein Bild für archetypische Muster des Kollektiven Unbewußten. Häufig handelt es sich dabei um Verhaltensmuster, die aus Märchen, Mythen und Sagen bekannt sind. Der Wald wird mit Geheimnisvollem, Abenteuerlichem und Dämonischem gleichgesetzt, das unser Ich von einem Abenteuer in das andere stürzt. Der dunkle oder verzauberte Wald, der häufig in Märchen vorkommt, symbolisiert allgemein den Anfang. Die Seele dringt in Bereiche vor, die sie noch nicht kennt, und muß, um zu spüren und zu fühlen, was in ihrer Umgebung geschieht, mit Intuition vorgehen und all ihre Fähigkeiten einsetzen. Vielleicht weist der Wald im Traum auch darauf hin, daß der Träumende den Weg verloren hat. Für ältere Menschen ist der Weg durch den Wald ein Suchen nach verlorenen Werten. Für junge Menschen ist es ein Weg ins Dickicht des Lebens, der zum Erfolg führen kann, wenn sich ihnen nicht reißende Ungeheuer, wilde Tiere oder andere Hindernisse entgegenstellen, die ein Weiterkommen erschweren.


kann harmlos oder gefährlich sein,- hier sind alle Sexual- und Mahnfaktoren beisammen,- der erotisch- sexuelle Unterklang ist klar,-
sehen: es trifft der Ausspruch zu, daß man den Wald vor lauten Bäumen nicht sieht,-
mit frischem grünen Laub: frohe Hoffnung und gute Aussicht für die Zukunft,- Wohlstand und Vergnügen,- Literaten wird Ruhm und große öffentliche Anerkennung verkündet,- man hat ein unerschütterliches Gottvertrauen in die Zukunft und das bringt einem Sicherheit und Wohlstand im Alter,-
Waldrand sehen: kündet das Ende einer Beziehung an,-
sich in einem dichten befinden: es stehen einem Einbußen im Handel, unglückliche Einflüsse zu Hause und Ärger in der Familie bevor,- Kälte und Hunger sagen eine lange Reise zur Erledigung einer unangenehmen Sache voraus,-
fällen: bedeutet, daß du durch Arbeit Erfolg erringen wirst,-
abgeholzt sehen: Nachricht von einem Todesfall,-
transportieren: Vorzeichen für Armut,-
im Wasser schwimmen sehen: Scheitern der Hoffnungen,-
einen Waldbrand sehen: man sollte auf alle körperliche Symptome achten,- die Gesundheit ist stabil,-
Eine junge Frau berichtet von folgendem Traum und seiner Erfüllung: 'Ich befand mich in einem seltsamen Wald, indem anscheinend Kokospalmen mit roten und gelben Beeren standen. Der Boden war mit Laub bedeckt, daß ich unter meinen Füßen knistern hörte. Am nächsten Nachmittag erhielt ich ein Telegramm mit einer Nachricht über den Tod eines lieben Cousins.'


Überschwemmung:
Assoziation: - Überfluß an Emotionen. Fragestellung: - Welche Gefühle sind mir zu viel?

Träume von Überschwemmungen verweisen, weil sie den Träumenden ängstigen, häufig auf die Befreiung positiver Energie hin. In der Regel handelt es sich um einen Überschuß an unterdrückten oder unbewußten Gefühlen, die aus dem Weg geräumt werden müssen, bevor der Träumende wirkliche Fortschritte machen kann. Wenn er sich mitten in einer Hochwasserflut befindet, verweist dies darauf, daß er sich von diesen Emotionen überwältigt fühlt. Beobachtet er hingegen, wie sich das Hochwasser ausbreitet, symbolisiert dies Selbstversunkenheit. Ein Traum von einer Überschwemmung kann häufig auch auf Depressionen hinweisen. Überschwemmung soll nach altindischer Traumdeutung vor finanziellen Schwierigkeiten warnen. Tiefenpsychologisch deutet man sie als bewußte Inhalte, die das Bewußtsein plötzlich überfluten,- wenn das Wasser dabei trüb aussieht, kann das gefährlich werden.

Ein Zyklus ist zu Ende, ein neuer beginnt. Alter Kummer und emotionale Verwirrung werden fortgewaschen. Der Kopf wird klarer, und der Weg nach vorn ist gereinigt.


gewisse Gefühle und Triebe werden maßlos und unter Umständen gefährlich,- zeigt Ereignisse an, die dich besonders im geschäftlichen Bereich nahe berühren dürften,- ungünstig für Liebesaffären Verluste aller Art,- man vermeide Streitigkeiten,-
sehen oder erleben: kündet einen zudringlichen Besuch oder Verkehr mit einem zudringlichen Menschen an,-
werden Städte oder Landstriche von dunklem reißendem Wasser überschwemmt: bedeutet großes Unglück und Tod durch eine schreckliche Katastrophe,-
werden Menschen von der Flut mitgerissen: verheißt Trauer und Verzweiflung, die das Leben sinnlos machen,-
ein großes, mit klarem Wasser überschwemmtes Gebiet: verkündet Gewinn und Sorglosigkeit nach scheinbar hoffnungslosen Kämpfen mit dem Schicksal.
bei einer das Wasser ins Zimmer fließen sehen: bedeutet bei klarem Wasser einen vornehmen Besuch oder besonderen Gewinn, bei trübem Wasser Unglück und Streit,-



Mond:
Assoziation: - Emotionen,- Reflexion,- inneres Selbst. Fragestellung: - Welche Gefühle spiegle ich wider?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Schattenseite,- Träume,- Visionen,- Intuition,- übersinnliche Begabungen,- Sinnlichkeit,- Sexualität,- die weibliche Natur. Beschreibung: Der Mond oder Großmutter Mond ist im inneren Kreis des Medizinrads die Position, die mit dem Element Wasser verbunden wird. Bei vielen erdverbundenen Völkern symbolisiert der Mond einen Teil der weiblichen Natur des Lebens. Dieser Teil ist die intensive, emotionale Schattenseite des Weiblichen. Vom Mond sagt man, er sei wie die Frauen, denn auch er hat einen Zyklus,- oft wurde von ihm als von der Großmutter Mond gesprochen und als der Führerin des weiblichen Lebens. Die Menstruation wurde von vielen Indianern die Mondzeit genannt. Der Einfluß der Großmutter Mond kann besonders stark in einer Frau gespürt werden, die blutet. Es heißt, daß ein Mann die Energie des menstruellen Zyklus am besten begreift, wenn er sich der Energie des Mondes aussetzt, vor allem, wenn er dabei auf Schlaf verzichtet. Mit Großmutter Mond werden das Mineral Mondstein, die Pflanze Beifuß, das Tier Seetaucher und die Farben Silber und Weiß verbunden. Allgemeine Bedeutung: Verstehen deiner übersinnlichen Fähigkeiten,- Arbeit mit deiner Sexualität,- Verstehen der weiblichen Seite deines Seins und/oder deiner Schattenseite,- Erforschung deiner Gefühle,- Neuverbindung mit dem Mond und mit der Energie des Mondes. Assoziation: Mondsüchtig,- Mondfinsternis. Transzendente Bedeutung: Eine Vision oder eine Traumzeitoffenbarung. Während der Menstruation haben Frauen oft Träume vom Mond, die sehr machtvoll sein können.
Allgemein:
Der Mond hat schon immer das emotionale, weibliche Selbst dargestellt. Darüber hinaus umfaßt er die Intuition, das Psychische, Sehnsucht, Gemüt, Gefühlsreichtum, die Liebe und das Romantische. Wenn ein Traum vom Mond handelt, ist der Träumende mit diesen dunklen und rätselhaften Aspekten seines Selbst in Kontakt. Der Mond im Traum kann auch die Mutter des Träumenden und seine Beziehung zu ihr symbolisieren. Je nach den Begleitumständen kann man ihn zum Beispiel wie folgt deuten:

Mond sehen kündigt Veränderungen im Leben an, die günstig oder ungünstig ausfallen.
Der Neumond schließlich ist Symbol für die Vorbereitung großer Vorhaben.
Der zunehmende Mond ist ein Zeichen dafür, daß man im Wachleben an Ansehen und Geltung gewinnen wird,- wenn er besonders hell erstrahlt, deutet das nach einer schon in der Antike bekannt gewesenen Auslegung auf Glück, Reichtum und wachsenden Wohlstand hin.
Voller, klarer Mond steht für Erfolge und Ansehen und verweist auf eine glückliche Phase des Träumers.
Mond mit Hof kann Verluste ankündigen oder vor Menschen warnen, die einem nicht wohlwollend begegnen.
Mond hinter Wolken kündigt Enttäuschung und Kummer an.
Blutroter Mond wird als ernstes Warnzeichen verstanden.
Abnehmender Mond steht für Mißerfolge, die aber leicht zu verschmerzen sind, oder für die Trennung von einem Menschen. Man sollte dann rechtzeitig Vorsorge treffen, damit der erarbeitete Wohlstand auch noch fernerhin erhalten bleibt.
Vom Himmel stürzender Mond warnt vor großen Schwierigkeiten und Unglück.
Der Träumende, der eine Mondscheibe in der Hand hält, soll nach Meinung Phaldors Glück bei einer schönen Frau (Frau Luna) haben, während der Mond eine Träumerin an ihre eigenen geschlechtlichen Vorzüge erinnert, die sie dem Mann gegenüber ins Spiel bringen könne.
In der indischen Mythologie wird der Mond als Trinkschale bezeichnet, als mütterliches Symbol, das Kraft verspricht und in das man sich zur Meditation versenken kann.


bei Männern das weibliche Aktivum im Inneren,- härtere, männliche Frauen träumen vom Mond als weiblichem Ausgleich,-
sehen: Anzeichen für einen Wechsel oder eine Veränderung,-
an einem klaren Himmel scheinend: verheißt Erfolge,-
von einem Hof umgeben sehen: warnt vor bösen Menschen,-
Vollmond, der von einem Hof umgeben ist: verkündet Verlust an Ansehen oder die Zerstörung einer Hoffnung,-
von Wolken verdeckt: bedeutet schlechte Gesundheit und andere Unterbrechungen des Wohlbefindens,-
ein düsterer und unheimlicher Mond: bedeutet ungünstige Liebesbeziehungen, Unglück zu Hause und Enttäuschungen im Berufsleben,-
voll scheinend sehen: bedeutet, daß man Freude erleben und Geld gewinnen wird,-
Vollmond, rein scheinend: Erfolge, Anerkennung und öffentliche Ehren oder Erreichung eines hohen Zieles wird angekündigt,-
Neumond: Geschäftserfolge, alles Gute, was man zu dieser Zeit beginnt, wird erfolgreich sein,- Wohlstand und harmonische Ehe,-
Halbmond: in der Liebe hat man nichts Gutes zu erwarten,-
ein abnehmender, der klar und rein ist: Mißlingen eines Unternehmens oder Beginnen an, ohne daß man dabei zu Schaden kommt,-
erstes Viertel, zunehmender: bringt Vorteil in Amt und Würden, auch sind Unternehmungen noch gut angebracht,-
letztes Viertel: Tod eines Bekannten,-
hinter Wolken verschwinden sehen: es werden trübe Stunden kommen,-
sehen, der sich schnell fort- oder hin und herbewegt oder herunterstürzt: Ankündigung einer großen Gefahr, in die man geraten wird,-
zunehmender, mit Hof: der Erfolg wird erst nach Überwindung größerer Hindernisse oder Schwierigkeiten eintreten,-
abnehmender, klar ohne Hof sehen: man sollte lieber noch abwarten, denn im Moment gelingen die Vorhaben einfach nicht,-
ein abnehmender, der mit einem Hof umgeben ist: das Mißlingen wird auch persönlichen Schaden oder Nachteil mit sich bringen,-
untergehender: stellt eine örtliche Veränderung in Aussicht,-
sich im Wasser spiegeln sehen: bedeutet Treuebruch an der Geliebten,- bei glatter und ruhiger Wasserfläche verheißt dies eine schöne oder erfolgreiche Reise oder Erfolg und Gewinn durch eine Reise anderer,- bei bewegter Wasserfläche droht Unglück und Mißgeschick auf Reisen oder Unglück im Zusammenhang mit der Reise eines anderen,-
im Mondschein spazierengehen: verkündet einen Liebesgruß,-
Wendet sich eine junge Frau an den Mond, um ihr Schicksal zu erfahren, dann wird sie bald Ihren Auserwählten heiraten. Sieht sie zwei Monde, wird sie ihren Liebhaber durch ihre Gewinnsucht verlieren. Wird der Mond schwächer, dann wird sie ihr höchstes Glück aus Mangel an weiblichem Feingefühl verlieren. Ein blutroter Mond kündigt Krieg an, und ihr Liebhaber wird fortziehen, um sein Land zu verteidigen.



So, ich glaube das reicht für den Anfang.
Was haltet ihr denn von Traumdeutung usw?
In meinem Kreis sind Menschen, die daran glauben dass Träume die Zukunft in gewissem Maße vorhersagen, aber dort sind auch Menschen, die es für vollkommenen Humbuk halten.

Ich wusste nie so wirklich auf welche Seite ich mich stellen soll - aber ich glaub in der Mitte ist eh am Besten.
Also, falls jemand ähnliche Träume hat oder hatte und sich in ihrem Leben dann irgendetwas änderte, was man im Traum auf irgendeine Art sah, bitte ich um INFORMATIONEN.

Und falls es jemanden gibt, der sich einfach sehr gut mit Traumdeutung AUSKENNT, kann dieser mich ein bisschen aufklären, was von den oben genannten Deutungen wahr ist, bzw. vollkommen schwachsinnig ist.

(heidy)
Zuletzt geändert von MASRUR am Di 25. Mär 2014, 01:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Die Farbe in "Überschwemmung" habe ich mal korrigiert. Die ursprünglich Farbe war zu hell und damit schwer bis unlesbar.
Irgendwann färbt sich der Himmel rot - und dann treten Feuertage in den Bannkreis.
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Re: Brennender Mond, überfluteter Wald

Beitragvon xMSnake » Mo 24. Mär 2014, 19:59

Traumdeutung ist immer so ne Sache. Wissenschaftlich gesehen entstehen Träume im Gehirn. Doch jedes Gehirn funktioniert individuel und verarbeitet alles anders. Daher ist es unmöglich eine einheitliche Deutung für dies oder jenes zu finden.

Man kann natürlich ne menge reinintepretieren. Und ich bin auch der Ansicht, dass es ab und zu zu Dejavu Erlebnissen kommen kann, aber ob jeder Traum eine Bedeutung hat? Ich weiß es nicht.

Ich habe deinen Bericht jetzt nicht komplett durchgelesen, aber zwischendurch die Wörter Mond und Überschwemmung gelesen. Das kann echt alles mögliche sein m.M.n. Außerdem wäre der beste Traumdeuter in diesem Fall du selbst, da du es am intensivsten am eigenen "Leibe" gespürt hast.

mfg,
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Re: Brennender Mond, überfluteter Wald

Beitragvon Lytical » Di 25. Mär 2014, 00:37

Ich fang jetzt einfach mal wild und mutmaßlich an zu spekulieren und du selbst entscheidest was du davon als annehmbare Interpretation für den Traum findest.
Yop, also der Traum scheint meiner Meinung nach halt deine aktuelle Lage widerzuspiegeln auf einer tiefsinnigeren Ebene; Verarbeiten von Erfahrungen.
Was das tiefsinnige an deiner Mutter ist müsstest du selbst irgendwie wissen ^^, der Wald yoa die Umgebung halt, das Haus dein metaphorischer Safe-Point inklusive den sozialen Bindungen.
Offensichtlich hegst du, wie aus deinen anderen Threads hervorgeht, einen Groll gegen die Gesellschaft, welcher sich durchaus auch auf einem emotionalen Level abspielt. Überschwemmung, kaltes Wasser - Gesellschaft auf gewisse Weise zu viel für dich und ... kalt ^^ außerdem lauern dort draußen Gefahren bei denen du dich mit Existenzängsten auseinandersetzen musst.
Dass dein Freund nicht ans Handy ging könnte sowas sein wie: Du kannst dich in einer Notlage nicht unbedingt darauf verlassen, dass er die Sachlage für dich wieder gerade biegt.
Der Mond, ja, willst Chillen, die Ruhe genießen BÄM is aber nich ^^ ~die Gesellschaft Chillt nicht so hart wie du und übt einen widerlichen Druck auf dich aus -> emotionale Belastung
Trotz dessen findest du halt Trost und Geborgenheit beim Freund, eine Konstante die wohl ein angenehmer emotionaler Ausgleich zu dem ganzen negativen Kram darstellt.
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Re: Brennender Mond, überfluteter Wald

Beitragvon MASRUR » Fr 11. Apr 2014, 18:04

@ Lu7zaVortex » (Mo 24. Mär 2014, 07:28)

Bist du sicher, dass das "nur" ein ganz ordinärer, normaler Traum war?
Irgendwie 'hört' sich das für meinen Geschmack nach was anderem/mehr an.
Die von dir geschilderten Abläufe sind jedenfalls nicht unbedingt nur-Traum-typisch, sondern lassen für meinen Begriff eher auf ein Geschehen entweder in einem luziden Traum schliessen, oder auf einem Geschehen auf einer anderen Energieebene.

Solche Erfahrungen können durchaus ganz spontan auftreten und man muss auch keine sonderlichen Erfahrungen auf diesem Gebiet haben. Das ist vielmehr immer eine Frage des aktuellen mentalen Status, in dem sich jemand befindet und das muss jenem nicht auch wirklich konkret bewusst sein. Das kann durchaus ganz spontan auftreten, wenn die "Schwingung" stimmt.

An normale Träume kann man sich in aller Regel nicht soo genau nach dem Aufwachen erinnern und schon gar nicht mit einer solchen Plastizität. Beim luziden Traum ist das allerdings sehr wohl der Fall und bei einem energetische Ereignis einmal mehr.
Auch die von dir angewendete detailliert-plastische Wiedergabe, die jedes einzelne Gefühl wiedergibt, so dass man es quasi konkret nachempfinden (im Nachhinein mitempfinden) kann, sprich meiner Ansicht nach gerade gegen ein ordinären Wald-Feld-und-Wiesen-Traum, wie man ihn Nacht für Nacht erlebt, mal mehr bewusst, oftmals einfach unbewusst.

Träume an und für sich sind "Schäume", alles andere eher nicht.

Und was nun die Traumdeuterforen angeht, ich halte davon ebensoviel, wie von den Horoskopen in der BILD-macht-BLÖD.
Der beste Traumdeuter ist in aller Regel der, der den Traum erlebt hat, Aussenstehende sind dafür eher ungeeignet. Kein Aussenstehender kann die konkreten Emotionen nachvollziehen, nur anhand einer mehr schlechten als rechten Beschreibung. Und weil diese sich für Professionelle haltenden "Traumdeuter", meiner Ansicht nach eher stümperhafte Traumtänzer sind, ist deren Qualifikation auch eher die eines Traumtänzers denn die eines Traumdeuters, deren Versuche auch nicht annähernd an eine auch nur eingermassen akzeptable und der Sachlage entsprechenden "Deutung" heranreichen (können).
Nur jemand, der in der Lage wäre, mit dem wieder erwachten Träumer eine emotionale Verbindung einzugehen, wäre in der Lage, sowas wie eine etwa akzeptable Deutung zu vollbringen.

Wenn du solche 'Träume' häufiger hast, dann solltest du vorrangig lernen, diese 3 Arten von "Traum"geschehen richtig einzuordnen, also lernen, zu erkennen, um welche Kategorie "Erlebnis" es sich handelt:
a) um einen ganz normalen Traum, wie wir alle ihn in jede Nacht träumen
b) um einen luziden Traum, zu dem der Grossteil der zweibeinigen Zombies eher nicht fähig sind, oder
c) ein mehr oder weniger spontanes energetisches Erlebnis

Regulär werden von per se Unwissenden oder eher auch unerfahrenen Neulingen (zu Letzeren du dich ja indentifiziertest) keine Unterschiede gemacht sondern alles in den grossen Topf des ganz alltäglichen Traumgeschehens geworfen, wobei lediglich eine Unterscheidung zwischen unangenehmen, horrormässigen, oder positiven Träumen gemacht wird.

Nun, vielleicht hilft dir ja meine Ausführung ein Wenig. Jedenfalls solltest du darauf erst einmal hin lernen, die besagten Unterscheidungen sicher treffen zu können. Das macht dir vieles leichter ^^
Du wirst mit der Zeit ganz alleine die jeweiligen "Träume" (wie ich das jetzt mal - wenn auch nicht ganz richtig - nennen will) auseinander zu halten lernen - und irgendwann kannst du sogar schon während des Ablaufes eines "Traumes" und irgendwann auch schon ganz am Anfang sicher erkennen, was ist was.

Auch wenn auf unserem Gebiet nichts unmöglich ist, so ist dennoch noch kein Meister vom Himmel gefallen :D ,

sagt MASRUR (KT)
Dumme Menschen kann man nur verachten, besonders wenn ihr Ego genau so gross ist wie ihre Dummheit - ich jedenfalls habe weder Geduld noch Toleranz für sie - Halali!, search the fool!
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